Referendum steht: Kölliker geben IBA noch eine Chance

271217_reg_koelliken_ew.JPG
Edi Roth (r.) übergibt Gemeindeschreiber Felix Fischer (l.) die 401 Unterschriften. Bild: Melanie Eichenberger

Relativ knapp (94:78 Stimmen) haben die Kölliker Ende November den Verkauf ihres Elektrizitätswerks an die IBAarau (ab Januar Eniwa) abgelehnt. Dieser Entscheid kommt nun an die Urne.

Am Freitag hat das Referendumskomitee 401 Unterschriften eingereicht. Für das Zustandekommen des Referendums sind 280 gültige Unterschriften nötig. Die Abstimmung dürfte am 3. März stattfinden.

Innerhalb von 14 Tagen habe das Komitee die Unterschriften zusammengehabt, erklärt Edi Roth, der dem Gemeindeschreiber Felix Fischer die Unterschriften überreichte. «Im Hinblick auf die Zukunft unserer Gemeinde ist der Verkauf des EWK wichtig», so Roth, der als Co-Koordinator des Referendumskomitees auftritt.

Ansonsten würden im Strombereich immer höhere Kosten auf die Gemeinde zukommen. Ein Grossplayer könne diese Kosten besser planen. Die IBA bietet den Köllikern rund zwölf Millionen Franken für das EWK – und auf absehbare Zeit sehr tiefe Stromtarife. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Regioreisen
Winterlicher Blick aus dem Führerstand
Partner