Der Rückblick aufs Regionalsportjahr 2017 - Teil II - Mai bis August

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In Reih und Glied: Am 30. Aargauer Kantonalschützenfest nahmen knapp 6500 Schützinnen und Schützen teil. (Bild: uhl)

«Das absolute Highlight waren für mich die Kanonenschüsse zum Auftakt des Festes auf dem Heitern, wobei für jeden Bezirk einmal geschossen wurde», sagt Adrian Uhlmann, Kommunikationschef des 30. Aargauer Kantonalschützenfestes im Bezirk Zofingen. Es folgten zwischen dem 16. Juni und

2. Juli insgesamt zehn Schiesstage auf den Anlagen «Heitern» Zofingen, «Ghürst» Kölliken, «Spiegelberg» Aarburg, «Grütmatt» Brittnau, «Hargarten» Reitnau, Staffelbach und «Rüteli» Muhen, an denen insgesamt 6498 Schützinnen und Schützen ihr Bestes gaben.

Fast nur positive Reaktionen

«Der Aufwand war definitiv gross und es war der Einsatz vieler Helfer nötig», erklärt der 25-jährige Balzenwiler Adrian Uhlmann, «aber die Reaktionen der Beteiligten während des Festes und im Nachhinein haben gezeigt, dass es sich gelohnt hat. Wir haben einen coolen Anlass auf die Beine stellen können und das ist befriedigend.»

Bei einer Veranstaltung dieser Grössenordnung gibt es aber auch andere wichtige Indikatoren, es interessiert nicht zuletzt das finanzielle Ergebnis. Noch gibt es einige offene Posten in der Rechnung, sodass das Schlussresultat erst im Frühling des nächsten Jahres erwartet werden kann. «Bereits steht aber fest, dass wir allen beteiligten Parteien einen Gewinn werden ausschütten können», erklärt Adrian Uhlmann. Erst wenn auch die letzten Zahlen feststehen und die letzten Arbeiten erledigt worden sind, wird das von Hans Ulrich Mathys präsidierte Organisationskomitee aufgelöst.

Die wichtigsten Resultate des 30. Aargauer Kantonalschützenfestes sollten in ein paar Monaten also bekannt sein, was der Grossanlass für langfristige Auswirkungen hat, wird sich aber erst in den nächsten Jahren zeigen. «Noch ist es zu früh, um zu sagen, ob das Kantonalschützenfest auch betreffend Nachwuchs etwas bewirken konnte», sagt Adrian Uhlmann, selbst Mitglied der Schützengesellschaft Murgenthal-Bal-zenwil und NLB-Hornusser, «erste Auswirkungen sind eventuell im Frühling zu sehen, wenn traditionellerweise die Jungschützenkurse wieder beginnen.»

Für Gesprächsstoff gesorgt

Die Organisatoren sind aber zuversichtlich, dass das Kantonalschützenfest, das erstmals nach 30 Jahren wieder in der Region stattgefunden hat, seine Wirkung nicht verfehlen wird. «Zumindest war es im Bezirk Zofingen ein grosses Thema», sagt Adrian Uhlmann, «beispielsweise das Laserschiessen, das wir aus eigenem Antrieb organisiert haben, hat für Gesprächsstoff gesorgt. Ich hoffe, wir konnten damit die Menschen für das Schiessen sensibilisieren und ihnen den Sport ein bisschen näherbringen.» (Michael Wyss)

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Schwinger Patrick Räbmatter hat 2017 viele neue Erfahrungen machen können. (Bild: mwy)

Der Uerkner «Eidgenosse» Patrick Räbmatter ist ein Optimist. Angesprochen auf seine Erinnerungen ans Schwingjahr 2017, sagt er ohne zu zögern: «Das Unspunnenfest. Es ist etwas sehr Spezielles, weil es nur alle sechs Jahre stattfindet – und ich habe auch noch gut abgeschnitten.» Und die siebenwöchige Verletzungspause mitten in der Saison? «Das ist für mich längst abgeschlossen, ändern kann ich es ja sowieso nicht.»

Mehr Schwingtraining

Das Training im Fitnesscenter hat der 26-jährige Lastwagenchauffeur auch nach dem letzten Schwinganlass im September nie unterbrochen, die Einheiten im Schwingkeller haben aber erst Ende November wieder begonnen. Diese will Patrick Räbmatter vor der nächsten Saison intensivieren, denn er hat gemerkt, dass das eigentliche Schwingtraining bisher etwas zu kurz gekommen ist. Neben den Aktiven seines Schwingklubs Zofingen und um Umgebung kommen in Zukunft auch die Athleten des Schwingklubs Solothurn in den Genuss, sich mit «Räbi» messen zu dürfen. «Ich habe in Bruno Gisler einen idealen Sparringpartner gefunden», sagt Patrick Räbmatter. Wie weit die Zusammenarbeit der beiden Eidgenossen künftig gehen wird, ist noch nicht vollständig geklärt. Auf jeden Fall erhofft sich «Räbi» noch einmal einen Leistungssprung. «Bis zum Eidgenössischen in Zug 2019 werde ich sicher noch einmal alles geben», verrät der Uerkner, «dann schauen wir, was drinliegt.»

Bis zum nächsten Grossanlass der Schwinger in eineinhalb Jahren will Räbmatter auch an «Gewicht reduzieren». Von den ursprünglich einmal mehr als 150 Kilogramm sollten noch deren 130 übrig bleiben: «Mit weniger Bauch wäre ich auch wendiger.» Das sich sein Erscheinungsbild deshalb leicht verändern würde, versteht sich von selbst. Erkannt wird er in der Öffentlichkeit aber höchstwahrscheinlich auch, wenn etwas weniger Räbmatter vorhanden ist. «Seit ich Eidgenosse bin und nach der zehnteiligen Zeitungsserie über mich auf dem Weg zum Unspunnenschwinget werde ich öfter angesprochen als früher», erklärt Patrick Räbmatter, «das hat Vor- und Nachteile. Ich schätze den Kontakt zu den Schwingfans sehr, manchmal ist es aber auch schön, wenn man die Ruhe geniessen kann.» (Michael Wyss)

MAI BIS AUGUST

4. Mai: Der Bottenwiler Pistolenschütze Christian Klauenbösch tritt vom Spitzensport zurück.

11. Mai: Trainer Jason O’Leary verlässt den SC Langenthal. Sein Nachfolger wird der Schwede Per Hanberg.

20. Mai: Florian Röser und Arlette Maurer siegen am 20. Zofinger Stadtlauf.

21. Mai: Ruedi Wild und Melanie Maurer setzen sich bei der Intervall-Duathlon-SM in Zofingen durch.

21. Mai: Rang 5 für den IHC Rothrist beim europäischen Cupsieger-Cup.

21. Mai: Viermal Gold bei den Kantonalen Meisterschaften im Einzelgeräteturnen für das Getu Uerkheim.

27. Mai: Die Frauen des RHC Vordemwald sichern sich im Superfinal den vierten Meistertitel in Serie. Die NLB-Männer verpassen den Aufstieg.

27. Mai: Der FC Schötz schliesst die 1.-Liga-Saison auf Platz 7 ab.

3. Juni: Sprinterin Mujinga Kambundji knackt beim Zofinger Pfingstmeeting die Limite für die WM in London.

3. Juni: Der Oftringer Gleitschirmflieger Stephan Morgenthaler wird Schweizer Meister.

6. Juni: Der FC Aarau entlässt Trainer Marco Schällibaum und ersetzt ihn durch Marinko Jurendic.

10. Juni: Der FC Kölliken schafft den Klassenerhalt in der 2. Liga. Dasselbe gelingt dem FC Rothrist und dem SC Schöftland in der 2. Liga inter, derweil der SC Zofingen den Aufstieg verpasst.

10. Juni: Die NLB-Interclub-Frauen des TC Zofingen landen auf Platz 2.

11. Juni: Christoph Bieri gewinnt den Niklaus-Thut-Schwinget.

16. Juni: Der IHC Rothrist (20 Jahre) und der RHC Vordemwald (30 Jahre) feiern einen runden Geburtstag.

17. Juni: Velotrialist Jonas König gewinnt SM-Bronze.

25. Juni: Die Argovia Pirates unterliegen im NLB-Finalspiel den Luzern Lions.

2. Juli: Christelle Tchuissé, Bernhard Kayser und Janine Frei gewinnen Titel beim Aargauer Kantonalschützenfest.

6. Juli: Marc Thommen ist neuer Präsident des EHC Olten.

9. Juli: Eberseckens 640-kg-Team sichert sich den siebten Schweizer-Meister-Titel in Serie.

16. Juli: Staffel-Diplom für den Zofinger Nick Gebert an den Junioren-Weltmeisterschaften in Finnland.

23. Juli: Jan Hochstrasser holt über 1500 m die SM-Bronzemedaille.

30. Juli: Gold und Silber für Schweizer Seilzieher an den World Games.

4. August: Das OK gibt bekannt, dass das Dagmerseller Radquer 2017 zum letzten Mal stattfindet.

13. August: Der Aargauer 3-Tage-OL lockt 700 Athleten nach Vordemwald.

13. August: Der Kölliker Dressurreiter Lars Bürgler nimmt an Junioren-EM teil.

17. August: Sandro Burki tritt als Spieler zurück und wird FCA-Sportchef.

20. August: Vordemwalds Faustballer steigen aus der NLA ab.

27. August: Am OZHV-Verbandsfest holen Mättenwil-Zofingens Hornusser in der 1. Stärkeklasse den Festsieg.

27. August: Der Seilziehclub Ebersecken ist erneut 680-kg-Schweizer-Meister.

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