Subventionierte Umwälzpumpen: So geht Geld sparen beim Heizen

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Eine moderne Umwälzpumpe für die Heizung spart 80 Prozent Energie ein. ZVG

Umwälzpumpen für Zentralheizungen sind heimliche Stromfresser. Ihr Anteil am Elektrizitätsverbrauch eines Haushalts liegt – insbesondere für Einfamilienhäuser – bei über 10 Prozent. Dies lässt sich ändern. Hocheffiziente Umwälz- oder Zirkulationspumpen mit variablen Drehzahlen sparen im Vergleich zu herkömmlichen Pumpen bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs ein. Das ist gut für die Umwelt und fürs Portemonnaie.

Allerdings – «billig» ist die neue Technologie nicht. Via Stromeinsparung amortisiert sie sich erst nach rund sechs Jahren. Daher bietet die AEW Energie AG Ein- und Zweifamilienhausbesitzern im Kanton Aargau die Möglichkeit, von vergünstigten Umwälzpumpen zu profitieren. Wer sich für ein effizienteres Gerät entscheidet, erhält einen Förderbeitrag von 180 Franken und kann bis zu 80 Franken bei der jährlichen Stromrechnung sparen.

In sieben Gemeinden kein Geld
Aber Achtung: Das Angebot ist auf 1000 Umwälzpumpen kontingentiert. Das Gesuch muss innerhalb von sechs Monaten nach der Installation gestellt werden – spätestens bis zum 31. Dezember 2018. Und: Befindet sich das Haus im Versorgungsgebiet der IBA (neu Eniwa AG), dann gibt es keine Subvention aus der Kasse des AEW. Betroffen im Bezirk Zofingen sind die Gemeinden Attelwil, Bottenwil, Kirchleerau, Kölliken, Moosleerau, Reitnau und Wiliberg.

Eniwa-Aktion abgeschlossen
Schauen also beispielsweise die Kölliker, welche diesen Frühling an der Urne über den Verkauf ihres Elektrizitätswerks an die Eniwa AG entscheiden, in die «Röhre»? Dazu Sandra Bläuer von der Eniwa-Kommunikationsstelle: «Auch wir hatten eine entsprechende Aktion, die im September 2017 abgeschlossen wurde.» Über das Programm seien alle Kundinnen und Kunden via Stromabrechnung informiert worden. Und: «In der Regel müssen Effizienzprogramme des Bundes nach drei Jahren Laufzeit eingestellt werden. Daher ist seitens Eniwa zurzeit keine weitere Förderung mehr geplant.»

Die Situation sei die, dass hocheffiziente Heizungspumpen inzwischen zum Stand der Technik geworden seien und dadurch keine Subventionierung mehr benötigten. «Der geförderte vorzeitige Austausch – das heisst, Ersatz, bevor die Pumpe defekt ist oder im Zuge der Heizungsmodernisierung erneuert wird – wurde im vergangenen Jahr nur noch selten zur Subvention angemeldet.»

Wie war die Nachfrage bei der Eniwa AG? Dazu Sandra Bläuer: «Insgesamt wurden in den drei Jahren Laufzeit 393 Pumpen subventioniert. Jährlich können dank den ausgetauschten Pumpen rund 183 500 kWh Strom pro Jahr eingespart werden.» Dies entspricht dem gesamten Strombedarf von 360 Einfamilienhäusern.

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