Lions Club Zofingen unterstützt Schulprojekt in den Anden

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Der Lions Club Zofingen übergibt Markus Ruf vom Hilfswerk La tierra de la esperanza einen symbolischen Check (v.l.): Beat Läubli, Christoph Buser, Markus Ruf, Urs Burkhardt, Martin Eppler, David Clavadetscher, Ralf Geyer und Elmar Rollwage (kniend). ZVG

Vor 30 Jahren bereiste der Rothrister Markus Ruf das erste Mal Ecuador. Das Land faszinierte ihn. Während eines Sprachaufenthaltes in der Hauptstadt Quito vor 16 Jahren hatte er die Idee, sich für die einheimische Bevölkerung mit Entwicklungsarbeit zu engagieren. Eine Zeit lang arbeitete er in einer Gassenküche in der Altstadt von Quito. Zusammen mit der Basler Hilfsorganisation Cielo Azul entwickelte er den Plan von Ökotoiletten für Schulen, die ohne Wasser und Chemie funktionieren. Im Dorf Imbabura, nahe der Stadt Otavalo, entstand 2005 die erste Anlage.

Hilfe zur Selbsthilfe hatte für ihn stets oberste Priorität. Ruf begann eigene, unabhängige Projekte zur Verbesserung des Schulalltags der Kinder zu planen und umzusetzen. Neben der Beschaffung von Unterrichtsmaterial sowie Schul- und Kindergartenausstattung entstanden in zehn Gemeinden auch Küchen und Speisesäle.

Koch- und Agrarausbildung
In den aktuellen Projekten werden in fünf Gemeinden Schulgärten zum Teil mit Treibhäusern und neuen Umzäunungen erstellt. Natürlicher Dünger und das Endprodukt Humus aus den Ökotoiletten tragen zur Ertragssteigerung von Tomaten, Erbsen, Salat und Gemüse aller Art bei. Schüler und Lehrpersonal sind begeistert, ihr bescheidenes Mittagsmahl aus Reis oder Kartoffeln mit Selbsterzeugnissen bereichern zu können. Überproduktionen dürfen die Schülerinnen und Schüler zur Familie mit nach Hause nehmen. So nebenbei erhalten die Kinder eine Kochund Agrarausbildung.

Aktuell reist Markus Ruf zwei Mal pro Jahr für mehrere Wochen nach Ecuador. In seinem kurzen Vortrag präsentierte er eindrücklich den Erfolg der bis dahin gemachten Projekte aus den fünf Dorfschulen auf einer Höhe von 2500 bis 3200 Metern auf vulkanischem Andenboden. Die Bilder mit selbsterzeugten Riesenzwiebeln und Radieschen belegten den Erfolg seiner Mission. Bei angenehmen Temperaturen, aber doch hoher Luftfeuchtigkeit war manche Schweissperle auf der Stirn des Ecuador-Kenners festzustellen.

Christoph Buser (Rothrist) überreichte Markus Ruf im Namen des Lions Clubs Zofingen einen Check über 12000 Franken. Das Geld wird in die im September gestarteten Projekte investiert.

Weitere Informationen zum Hilfswerk «La tierra de la esperanza», das übersetzt «Die Erde der Hoffnung» bedeutet, sind unter www.tierra-esperanza.ch zu finden. Welche Aktivitäten der Lions Club Zofingen verfolgt und in welchen sozialen Projekten sich der Lions Club Zofingen engagiert, kann auf www.zofingen.lionsclub.ch ersehen werden.

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