Papierschnitt-Meisterwerke aus Vordemwalder Atelier werden schweizweit präsentiert

Nächtliche Begegnung in der Stadt.jpg
Für «Nächtliche Begegnung in der Stadt» hat Bruno Weber rund 50 Stunden Zeit aufgewendet. Der Schnitt ist 92 cm breit und 87 cm hoch.

Bruno Weber, Eva Erni und Gaby Studer haben eines gemeinsam: Sie alle haben sich der Leidenschaft des Papierschneidens verschrieben. Einem schwarzen Papier mit messerscharfer Klinge Form und Ausdruck zu verleihen, das ist ihre Mission. Regelmässig nehmen die beiden Künstlerinnen den Weg nach Vordemwald in Kauf und wohnen den Kursabenden von Bruno Weber bei. «Der Austausch ist mir wichtig, man trifft nicht nur auf spannende Leute, sondern erhält auch neue Ideen und Bruno gibt uns wertvolles Wissen weiter», sagt Eva Erni aus Staufen. Dem pflichtet Gaby Studer aus Schöfflisdorf bei. «Wir verbringen hier tolle Abende zusammen, die ich nicht missen möchte.» Bruno Weber, der zu den bekanntesten Papierschneidern der Schweiz zählt, will mit seinen Workshops vor allem eines bezwecken: «Mir geht es darum, die schönen Sachen im Leben weiterzugeben und dazu zählt das Papierschneiden.»

Die drei haben nicht nur Spass am kreativen Wirken, sie sind auch erfolgreich damit. An der 9. Schweizerischen Scherenschnittausstellung, die ab Mai unter dem Motto «Lebendige Stadt» über die Bühne geht, dürfen Bruno Weber und Gaby Studer je zwei und Eva Erni ein Werk präsentieren.

Vorab galt es, die fünfköpfige Jury zu überzeugen, die unter anderem die künstlerische und handwerkliche Qualität sowie die Innovation beurteilte. Kein Leichtes, wie Bruno Weber aus Erfahrung weiss. Er habe jedenfalls mitgefiebert und gehofft, dass es für alle reicht. «Sich sicher sein, kann man nie. Einige Werke von renommierten Künstlern wurden dieses Jahr abgelehnt», so Weber. Auf die Frage nach einem Erfolgsrezept meint Gaby Studer: «Es ist sicher von Vorteil, dass wir nicht aus der klassischen Scherenschnittecke kommen und damit vielleicht etwas offener an das Thema herangehen konnten.» Der traditionelle Scherenschnitt suche seine Motive gerne im ländlichen Raum und weise keine Stadtsujets auf.

Während Bruno Weber an allen bisherigen Schweizerischen Scherenschnittausstellungen dabei sein durfte, ist es für Eva Erni das zweite und für Gaby Studer das erste Mal. «Es ist schön, dass es auf Anhieb geklappt hat. Seine Werke einem grösseren Publikum zu zeigen, ist toll», sagt Studer, die 2014 mit Papierschneiden begonnen hat. Für Eva Erni, welche die Technik 2011 bei Weber erlernt hat, ist es auch eine Art Gradmesser für sich selbst und «es motiviert weiterzumachen».

9. Schweizerische Scherenschnittausstellung vom 5. Mai bis am 30. September in Bulle und vom 3. November bis 17. Februar 2019 in Liestal. Weitere Informationen unter www.scherenschnitt.ch

Weitere Informationen zur Person von Bruno Weber und seinen Kunstwerken: www.papierschnitt.ch 

Weitere Informationen zur Person von Eva Erni und ihren Kunstwerken: www.eva-myart.ch 

Weitere Informationen zur Person von Gaby Studer und ihren Kunstwerken: www.gabystuder.com 

Schnitt von Eva_zvg.jpg
Der Schnitt «Reflexion» von Eva Erni ist 82 cm breit und 62 cm hoch. Den Zeitaufwand schätzt Eva Erni auf rund 90 Stunden.
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Schnitt von Gaby_zvg.jpg
Das Werk «Bewegung» von Gaby Studer ist 42 cm breit und 65 cm hoch. Sie benötigte dafür rund 70 Stunden Arbeit.
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