Nach «Burglind» kommt «Evi»: erste Orkanböen wehen durch die Schweiz

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So wütete «Burglind» in Biberist (Archivbild ZT)

Am frühen Dienstagmorgen hat es bereits zügig gewindet in Teilen der Schweiz. Auf dem Säntis hat «SRF Meteo» Spitzen-Böen von 140 km/h gemessen. Auch im Flachland hat sich «Evi» bemerkbar gemacht: In Zürich erreichte der Sturm 106 km/h, in Rünenberg (BL) gar 127 km/h. Im Kanton Waadt hat «Evi» eine Verkehrsbehinderung verursacht: Zwischen Orzens und Oppens war die Kantonsstrasse gesperrt, weil Bäume umgestürzt waren.

Im Kanton Bern verzeichnete die Kantonspolizei wenige Schäden. Sie erhielt zwischen Montagabend, acht Uhr, und Dienstagmorgen, neun Uhr, dreizehn Schadensmeldungen.

Wie Regina Aeberli von der Medienstelle der Kantonspolizei auf Anfrage sagte, ging es in den Meldungen beispielsweise um Bäume oder Äste auf den Strassen oder um umgewehte Baustellenabschrankungen. Der Grossteil der Meldungen, nämlich deren sieben, kam aus dem Seeland und dem Berner Jura.

Windspitzen am Mittag
Die Meteorologen gehen im Fall von «Evi» davon aus, dass es in der Schweiz bis Donnerstag oder gar Freitag stürmisch bleibt. Gemäss einem Communiqué von «Meteonews» von Montag sind die grössten Windspitzen am Dienstag um die Mittagszeit zu erwarten. Auch SRF Meteo geht von einer ähnlichen Wetterlage aus.

Der Sturm werde am Donnerstag im Flachland vermutlich «etwa ähnliche Spitzen» wie am Dienstag erreichen, schreibt Felix Blumer von SRF Meteo in einer Mitteilung.

Im Flachland auf der Alpennordseite liegen die Windspitzen verbreitet bei 70 bis 90 km/h, auf Hügeln werden 100 bis 120 km/h erreicht und auf den Gipfeln sind Orkanböen bis 160 km/h möglich.

Sturm Burglind: 50 Millionen Schaden
Mit bis zu 100 km/h fegte "Burglind" in der Neujahrswoche über die Schweiz. In der Schweiz verursachte der Sturm eine Schadenssume von 50 Millionen Franken, im Aargau rechnet die Gebäudeversicherung mit bis zu 14 Millionen Franken, in Solothurn mit 10 Millionen Franken oder in beiden Basel mit 6 Millionen Franken.

Dort, wo Sturm Burglind in der Neujahrswoche noch nicht gewütet hat, können wieder Äste und schwache Bäume gebrochen werden. Lose Gegenstände können vom Balkon oder im Garten weggeblasen werden. Zudem wird der Sturm in der Höhe den Betrieb von Bergbahnen einschränken. Begleitet ist die stürmische Wetterlage von grösseren Regenmengen und viel Neuschnee in den Bergen, speziell am Alpennordhang.

Bei den sich in den nächsten Tagen abzeichnenden starken Winden steigt insbesondere die Gefahr von Schäden an Hausdächern und Fassaden. In Böen vervielfacht sich die Kraft des Windes, die auf ein Gebäude einwirkt. Sich lösende Dachziegel und nicht ausreichend befestigte Gegenstände und Gebäudeteile können Passanten verletzen. Meiden Sie deshalb Spaziergänge im Wald und an windexponierten Lagen.

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