Gemeinderätin Astrid Haller demissioniert

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Rücktritt: Astrid Haller möchte wieder ein normales Leben führen können. Bild: zvg

Gemeinderätin Astrid Haller (glp) hat bei der Gemeindeabteilung des Departemens Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau ihre Demission per 8. April 2018 eingereicht.

Die ehemalige Frau Gemeindeammann begründet diesen Entschluss mit den anhaltenden für sie unhaltbaren Zuständen wie Auto zerkratzen, Bierflaschen an die Kellertüre und Kuhmist auf die Terrasse werfen, sowie den massiven Denunzierungen und Diffamierungen im Internet.

Astrid Haller erhofft sich mit dem Rücktritt, dass ihre Sicherheit und jene ihrer Familie wieder gewährleistet ist.

Der Gemeinderat bedauert diesen Rücktritt so kurz nach Beginn der neuen Amtsperiode sehr und dankt Astrid Haller bestens für die während 8 Jahren geleistete, grosse Arbeit und das Engagement zugunsten der Gemeinde Brittnau, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

Astrid Haller ist seit dem 1. Januar 2010 im Gemeinderat. Vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 hatte sie das Amt des Gemeindeammanns inne.

Das Datum für die Gemeinderat-Ersatzwahl steht noch nicht fest.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

selberschuld?

enttäueschher /(Ex-)Brittnauer
schrieb am 21.01.2018 23:58
Ja richtig Brittnau war immer speziell, eine eigene Welt, eine eigene Kultur - man war immer stolz darauf! Traditionen, Natur, Gebräuche, Zusammenhalt, Dorfleben, Vereine, Fasnacht... Was man sich in einem Dorf halt so wirklich wünscht.
Jeder der hier aufgewachsen ist weiss das, und ich habe diese Dinge bisher immer sehr zu schätzen gewusst.
Aber in unserem Dorf selbstschuld, dass man dir und deiner Töchter die Autos zerkratzt und Kuehfladen auf die Terrasse wirft??? Übertrieben, dass ihr euch danach nicht mehr sicher fühlt??? Sory, man kann Entscheidungen für falsch halten (kennt man wirklich die ganze Geschichte?? Guter Vorgesetzter und guter Angestellter ist eventuell nicht immer dasselbe..) und man soll Dinge hinterfragen und in einem angemessenen Tonfall direkt darauf eingehen, direkt Fragen kostet eigentlich nichts. Dadurch wird das Niveau unserer schweizer Politik hochgehalten.
Aber unabhängig davon ob all diese Geschehnisse der letzten Zeit zusammenhängen und welche Meinung man vertritt, bin ich masslos enttäuscht, dass solches Verhalten und Mobbing nicht nur durch Schweigen akzeptiert, sondern auch noch öffentlich (hier und in Form von Leserbriefen (#Lausbubenstreiche)) gutgeheissen wird.

Ich war nie naiv aber was hier abläuft schmerzt...

Jeder hat das Recht auf seine Meinung und das hier ist meine.
Selbstverständlich akzeptiere ich weiterhin, wenn der momentane Umgang mit Konflikten, Meinungsverschiedenheiten etc. gutgeheissen wird. Für mich persönlich schade aber die Mehrheit soll entscheiden wie dieses Dorfleben ablaufen soll, die Mehrheit muss sich damit wohlfühlen..

etwas viel Polemik

Mättu
schrieb am 19.01.2018 13:00
Brittnau war und ist immer etwas Speziell. Hätte aber niw das Gewühl gehabt, dass sich jemand im Dorf bedroht zu fühlen hat. Es macht den Anschein, als wird hier eine Mücke zum Elefanten hochgeschraubt. Das es zu Anfeindungen kommt, muss sich der Gemeinderat und Frau Haller auch etwas selber zuschreiben. Gehen die doch auch nicht grad zimperlich mit Andersdenkenden um.

Nur nicht übertreiben

aus dem Nachbardorf
schrieb am 18.01.2018 13:18
@alle bisherigen Kommentar-Schreiber
Ich habe grosse Achtung vor der Leistung jedes Lokalpolitikers! Eure Zeilen lesen sich jedoch so, wie wenn eine Indische Firma gegen ein paar Dollars Lobhudeleien ins Kommentarfeld abgefüllt hätte. Statt unwohnlichen Hotels wurde nun halt Frau Haller überschwänglich bewertet.
Deshalb, geschätzte Schreiberlinge: Weniger wäre mehr! Auch, um nicht noch mehr Öl ins Feuer(wehrdesaster) zu giessen.

Bravo - "Wutbürger" von Brittnau Ihr habt Euer Ziel erreicht!

Einwohner
schrieb am 16.01.2018 18:47
@ ein treuer Weggefährte - Du sprichst mir aus dem Herzen.
@ Wutbürger
Ich gratuliere euch. Nun habt ihr euer Ziel erreicht. Ihr habt eine kompetente, engagierte Politikerin endlich weggebmobbt. Diese Schmutzkampagnie und die persönlichen Angriffe gegen Astrid Haller und deren Familie habt ihr zu verantworten. Nun steht es euch endlich offen eine neue formbare Person auf das Gemeinderats-Parkett zu hieven, die eurer Gunst voll und ganz entspricht.
Astrid, für deine geleistete Arbeit in den vergangenen 8 Jahren wollen wir herzlich danken.




Quo vadis Brittnau (Seldwyla lässt grüssen...!)?

ein treuer Weggefährte
schrieb am 16.01.2018 15:15
So, habt ihr es nun endlich geschafft, ihr engstirnigen, vor Missgunst, Neid und Inkompetenz triefenden Intriganten, die kompetenteste, engagierteste und sachlich sattelfesteste Politikerin im Dorf wegzumobben! Ihr dürft wirklich stolz sein darauf, das war eine Meisterleistung! Wenn ihr mit dem gleichen Eifer die "Schnuderbuebe" suchen und an den Pranger stellen würdet (mit Namen und Foto notabene!), dann könntet ihr stolz sein. Anonym im Hintergrund die Fäden ziehen und nicht dazu stehen ist halt sehr einfach. Mal sehen, wen ihr nun auf's Gemeinderats-Karussell setzen wollt, der eurem Komödienstadel entspricht und selbstverständlich ausführt, was ihm/ihr eingetrichtert wird...
Danke liebe Astrid für deine hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Gemeinde! Es ist zu hoffen, dass den Füdlibürgern in den nächsten 4 Jahren die Augen geöffnet werden und sie mit Wehmut an eine engagierte, halt mal unbequeme und harte Frau Gemeindeammann zurückdenken!

Unsäglich primitiv ...

Brönznauer
schrieb am 16.01.2018 14:04
Herzliche Gratulation den primitiven, denunzierenden und diffamierenden "Dorfgenossen". Mit eurem Verhalten habt ihr es geschafft, dass eine engagierte Politikerin zurücktritt und dass die lokale Politikverdrossenheit weiter ansteigen wird. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass die Täter - hoffentlich früher als später - zur Rechenschaft gezogen werden und für ihr schändliches Verhalten hart bestraft werden.
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