Einfach wird der Weg zum Klassenerhalt für den TV Dagmersellen nicht

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Der Dagmerseller Topskorer Urs Oggier (rechts) und seine Teamkollegen stehen vor einer schwierigen Aufgabe. (Bild: Michael Wyss)

Es war kurz vor Weihnachten, als der TV Dagmersellen beim Schlusslicht Herzogenbuchsee mit 24:25 unterlag und damit in die 1.-Liga-Abstiegsrunde verbannt wurde. Die Luzerner schlossen die Qualifikation auf Platz fünf ab, nur 21 Treffer hinter der SG Pilatus. «Wir hatten bereits Glück, im letzten Spiel überhaupt diese gute Ausgangslage zu haben», sagt TVD-Topskorer Urs Oggier, «natürlich waren wir nach der Partie enttäuscht, aber wir haben versucht, das Ganze möglichst schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen. Denn in der Abstiegsrunde müssen wir wieder auf die Siegesstrasse finden.» Um den Ligaerhalt zu schaffen, geht es für die Dagmerseller in einer Achtergruppe nun um alles oder nichts. Mit Herzogenbuchsee, Leimental und Pratteln stehen die Innerschweizer drei bereits bekannten Kontrahenten gegenüber, mit Wacker Thun II, Lyss, West und Nyon warten zudem vier «neue» Gegner. «Mein Gefühl sagt, dass es sehr schwierig wird», erklärt der 23-jährige Metallbauer Urs Oggier, «die Teams sind leistungsmässig sehr nahe beieinander und die Gruppe dementsprechend sehr ausgeglichen.»

 Mehr zum TV Dagmersellen und dem TV Zofingen Frauen gibt es in der ZT-/LN-Printausgabe vom Freitag.

«Extrem enttäuscht waren wir nicht», sagt Assistenztrainerin Miriam Rosen zum Abschneiden der Zofinger 1.-Liga-Handballerinnen in der Qualifikation, «wir waren in einigen Partien nahe dran, letztlich war aber etwas Pech und Unerfahrenheit dabei.» Obwohl der letzte Erfolg vom 28. Oktober datiert und es nur zum sechsten und letzten Platz reichte, sagt Miriam Rosen: «Die erste Saisonhälfte ist abgehakt.» In der bevorstehenden Abstiegsrunde beginnt alles wieder bei Null, was den Thutstädterinnen in die Karten spielt. Allerdings sind die Sorgen bezüglich Kaderbreite nicht eben kleiner geworden. «Der Direktabstieg ist aber sicher keine Option», betont die 30-jährige Bankangestellte Miriam Rosen, «wenn wir ein paar Erfolgserlebnisse feiern können und das Vertrauen in uns selbst wächst, sollte es für den Klassenerhalt reichen.»

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