Naturfreunde-Hütte erstrahlt in neuem Glanz dank 350 Stunden Fronarbeit

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Das frisch renovierte Hüttli auf der Froschengülle kann sich sehen lassen. ZVG

Der Jahresbericht des NaturfreundePräsidents Heinz Ott an der Generalversammlung enthielt viel Lob für die Mitglieder, welche im Jahr 2017 besonders viel Einsatz für den Verein leisteten. Neben den Fremdvermietungen, Sonntagshüttendiensten sowie dem Unterhalt bekam ihr Hüttli in vielen Stunden Fronarbeit eine Renovation. Sie erforderte einen besonderen Effort von den Mitgliedern, allen voran von Markus Vonhuben, welcher die Renovation koordinierte. Rund 350 Stunden Fronarbeit leisteten einzelne Mitglieder nur für die Renovation. Der Einsatz hat sich sehr gelohnt, strahlt doch das Hüttli auf der Fröschengülle in ganz neuem Glanz. Das Hüttli ist an Sonntagen zunehmend ein beliebtes Ausflugsziel, war es doch auch im letzten Jahr an 51 Sonntagen geöffnet.

Hüttenchilbi als Highlight
In seinem Bericht liess Vonhuben das Jahr 2017 Revue passieren, welches einige schöne Wanderungen sowie viele gesellige Anlässe beinhaltete: Fondueessen im Freien, Jassturnier, Sonntagsbrunch, Spiessbratenessen, Lottoabend, Seniorenausflüge und -höcks sowie die Waldweihnachtsfeier. Aus Anlass «80 Jahre Naturfreunde» führten die Naturfreunde eine spezielle Reise ins Toggenburg durch. Der Höhepunkt der Anlässe ist jeweils die Hüttenchilbi im August. Bei idealem Wetter kamen scharenweise Leute, auch viele Familien auf die Fröschengülle.

Weil es besonders an jüngeren Mitgliedern mangelte, führte der Verein neu die Selbstbedienung ein, welche gut gelungen ist. Auch das Spielangebot für Gross und Klein fand wiederum grossen Anklang. Der Präsident bedauerte die zunehmende Überalterung des Vereins. Es sei nicht einfach, jüngere Mitglieder zu gewinnen, welche bereit sind, in Vorstand und Hüttenkommission oder auch an Sonntagshüttendiensten mitzuwirken. Mit Austritten und auch durch Tod verlor der Verein 21 Mitglieder, konnte aber 10 neue, jüngere Mitglieder aufnehmen. Somit zählt der Verein neu 142 Mitglieder.

Die beiden Kassenberichte wurden gelesen. Die Vereinskasse schloss mit einem Guthaben und die Hüttenkasse mit einem Defizit ab. Die Renovation des Hüttlis kostete den Verein rund 60000 Franken. Der Verein wurde aber mit grosszügigen Spenden unterstützt und somit ist das Defizit auch kleiner ausgefallen als erwartet.

Auf Abgänge folgen Wahlen
Demissionen für den Vorstand lagen vor – von Aktuarin Doris Hofmann sowie Präsident Heinz Ott. Seit 2012 führte Heinz Ott das Vereinsschiff. Vor einem Jahr kündigte er seine Demission an. Für die beiden Demissionen stellten sich Jacqueline Meyer und Käthi Neuenschwander zur Verfügung. Käthi Neuenschwander wirkte bereits mit den Vermietungen in der Hüttenkommission mit und ist somit auch im Vorstand eine grosse Unterstützung. In der Hüttenkommission gab es keine Veränderungen. Auch die Tourenkommission bleibt gleich. Die Versammlung wählte alle Mitglieder einstimmig.

Nach dem geschäftlichen Teil gab es Verabschiedungen und Ehrungen. Dori und Turi Bösch feierten ihr 25- Jahr- und Meinrad Schatt bereits sein 60-Jahr-Jubiläum. Bruno Nyfeler verdankte zudem die riesengrosse und umsichtige Arbeit von Heinz Ott mit einer Laudatio und einem schönen Präsent.

Damit der Naturfreunde Verein in Zukunft weiterhin das Dorfleben mitgestalten kann und auch das Hüttli jeden Sonntag die Türen öffnen kann, ist er angewiesen auf neue Mitglieder, welche bereit sind mitzuwirken. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Informationen auf der Website unter www.naturfreunde-brittnau.ch. (ZG)

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