Der VBC Oftringen will das Positive in die Barrage mitnehmen

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Julia Burger, Laura Erni und Kim Gloor (von links) und der VBC Oftringen haben weiter Chancen auf den Klassenerhalt. (Bild: gam)

Im letzten Spiel der Qualifikation durfte Oftringen ohne Druck aufspielen. Die Partie Kanti Baden gegen Luzern war bereits zu Ende. Da die Luzernerinnen eine 0:3-Niederlage kassiert hatten, stand Oftringen bereits als Barrageteilnehmer fest. Die Aargauerinnen traten gegen den Leader Riehen ohne die ferienhalber abwesende Passeuse Sabrina Düringer an.

Die Gäste erarbeiteten sich mit den Services von Aline Leitner, Sabrina Benz und Alexandra Stutz einen beachtlichen Vorsprung von bis zu neun Punkten. Mit Freude und Köpfchen spielend brachten die Oftringerinnen den Leader in die Bredouille. Bei 2:9 nahm Riehen das erste Time-Out und bei 4:14 erfolgten zwei Spielerinnenwechsel. Oftringen punktete beispielsweise mit einem Schmetterball von Laura Erni weiter. Auch Julia Burger setzte den Gegnerinnen mit einem hart geschlagenen Longline-Ball zu. Obwohl der VBCO in der Mitte des Satzes in der Annahme getestet wurde und erst nach mehreren Services der gegnerischen Nummer 14 und einem Time-Out wieder in die Partie fand, brachte der VBCO den ersten Satz mit 25:19 in trockene Tücher.

Mit Varianten und Freude

Den Start in den zweiten Abschnitt verschliefen die Gäste jedoch. Bald hinkte man einem 5-Punkte-Rückstand hinterher, den die Oftringerinnen – trotz Time-Out und Aufholjagd gegen Ende des Satzes – nicht mehr aufzuholen vermochten (21:25). Im dritten Durchgang unterband das Team des Trainerduos Sabine Frey/Roger Meyer mit druckvoller Serviceleistung Riehens Side-Out-Spiel. Oftringen war zudem agil in der Defensive und so punktete beispielsweise Kim Gloor mit einem Block-Out-Schlag oder Sabrina Benz mit einem lang gespielten Ball in die Ecke. Auch in der Annahme zeigte sich Oftringen – abgesehen von einem kurzen Taucher in Satzmitte – von seiner guten Seite. So konnte Leitner ihre Angreiferinnen optimal in Szene setzen. Besonders das Spiel über die Mitteangreiferinnen Erni und Stutz war von Erfolg gekrönt. Oftringen agierte variantenreich und mit viel Freude und entschied den dritten Satz mit 25:19 für sich.

Im Tiebreak erneut ohne Chance

Im vierten Abschnitt leisteten sich die Gäste erneut einen schwachen Start. Oftringen patzte in der Annahme und war auch im Side-Out-Spiel zu wenig effizient. Bei 1:7 nahm Coach Sabine Frey das erste Time-Out und bei 9:17 das zweite. Beide blieben wirkungslos und bei 13:25 war klar, dass es ein Tiebreak geben wird. Schon im ersten Duell der Saison war die Entscheidung im fünften Satz gefallen. Damals hatte der VBCO mit 3:15 keine Chance gehabt gegen den Erstplatzierten. So war es auch dieses Mal. Die Annahme des VBCO schwächelte. Der Wurm steckte auch nach dem ersten Time-Out bei 0:4 weiter drin, bei 1:7 kam Elena Lazarevic für Julia Burger zum Zug und bei 2:10 Cathy Nguekwian für Kim Gloor. Die Spielerwechsel vermochten den VBCO nicht aus dem Tief zu reissen und die Wende herbeizuführen. Bei 4:15 war die Niederlage besiegelt.

Oftringen hat nun die Chance, sich via Barrage ab dem 24. Februar den Ligaerhalt doch noch zu sichern. In zwei Matches gegen Kanti Limmattal, dem Drittletzten der Gruppe C, gilt es zu überzeugen. Der VBCO kann die vielen positiven Momente aus dem Spiel gegen den NLB-Aufstiegs-Kandidaten Riehen mitnehmen und auf eben diesen gegen die Limmattalerinnen aufbauen.

 

 

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