Das war die Dagmerseller Fasnacht 2018: Häppere liegt in Rauch und Asche

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Die Zunftmeisterfamilie strahlte auch vor der brennenden «Häppere» Fröhlichkeit aus.

Die drei GuMus Häppereschweller, Beerebiisser und Hürntalschränzer legten sich nochmals tüchtig ins Zeug und sorgten für einen lautstarken Auftakt der traditionellen Abschiedszeremonie. Die vielen aufmarschierten Besucher hielten sich bei den winterlichen Temperaturen mit Schunkeln zu den kakophonischen Tönen warm. Da und dort wurde gar verstohlen eine Träne weggewischt, fiel der  Abschied von den närrischen Tagen doch nicht allen leicht. Auch Zunftmeister Franz Gassmann alias Agria I., seine Frau Monika und Sohn David dürften am Ende ihrer kurzen Regentschaft etwas Wehmut verspürt haben. Andererseits lebten sie lachend ihre Freude darüber aus, dass sie die Fasnacht für einmal aus einer ganz andern Perspektive geniessen durften. «Es war einmalig, einfach rüüüdig schön - unbeschreiblich», lautete der lakonische Kommentar von Agria I., den seine Frau mit Nicken bestätigte.

Zunftobmann Franz Jost verzichtete in seiner kurzen Ansprache auf das Aufzählen von Höhepunkten, von denen es in den letzten Tagen und Wochen so viele gegeben hatte. Er bedankte sich bei allen, die während der närrischen Zeit aktiv mit dabei waren. Einen besonderen Dank richtete er an das Zunftmeisterpaar Franz und Monika Gassmann mit Sohn David, die gemeinsam beispielhaft durch die Häppere-Fasnacht 2018 geführt hätten.

Agria I. doppelte nach, dankte ebenfalls nach allen Seiten und wünschte schöne Stunden im weiteren Verlaufe des Abends, bevor er mit Frau Monika zu einer der letzten Amtshandlungen schritt. Mit Fackeln entflammten die beiden die überdimensionierte «Häppere».

Zu diesem Zeitpunkt waren die «Häppere-Köche» unter der Leitung von Hermann Studer bereits einige Stunden im Einsatz gestanden, um rechtzeitig einen feinen Risotto an die Fasnächtler und Besucher verteilen zu können. Dieser schmeckte vorzüglich und die rund 700 Portionen fanden reissenden Absatz. In einigen Gasthäusern bestand anschliessend die Gelegenheit, die letzten Stunden der diesjährigen Fasnacht bei der «Uslumpete» zu geniessen.

 

Richtige Fasnächtler fiebern bereits dem 28. Februar 2019 entgegen – wo am Schmutzigen Donnerstag, morgens in aller Früh, der offizielle Auftakt zur nächsten Fasnacht erfolgen wird. 

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Das «Häppere-Kochteam» bereitete einmal mehr einen feinen Risotto zu - (vl.) Werner Beeli, Hugo Riedweg, Peter Fischer, Mimo Tomeo und Hermann Studer.
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Die Hürntalschränzer waren in ihrem Element und erfreuten mit ihren schrägen Melodien.
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