Zwischen Lachen und Bewunderung

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Die Verletzungshexe hat es nicht gut gemeint mit den Schweizer Snowboard-Olympioniken. Zuerst musste Iouri Podladtchikov für die Winterspiele in Pyeongchang Forfait geben, drei Tage später sagte auch David Hablützel seine Teilnahme verletzungsbedingt ab.

Der doppelte Rückschlag vermochte mein Interesse an den Snowboard-Wettbewerben in Südkorea nicht zu mindern – im Gegenteil. Ich staune, wie die Athletinnen und Athleten mit Leichtigkeit durch die Luft fliegen und die irrsten Sprung-Kombinationen zur Schau stellen. Gleichzeitig kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn der «Run» kommentiert wird. Ob Front-Flip, Backside-Cork 180° oder Nose-Grab: Die Vielfalt der Trick-Bezeichnungen ist riesig.

Aus diesem Grund steht Gian Simmen bei mir hoch im Kurs. Der erste Halfpipe-Olympiasieger der Geschichte – der mir nach seinem Triumph 1998 in Nagano meinen handgeschriebenen Autogrammwunsch nach wenigen Tagen erfüllt hat – erklärt als Experte im Schweizer Fernsehen mit derselben Leichtigkeit, welcher Sprung aktuell zu sehen ist. Was nicht ohne ist, denn wie sagte Moderator Paddy Kälin treffend: «Zum Glück gehen die Sprünge so weit, dass Gian genug Zeit für den ganzen Namen hat.»

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