Oberstadt Aarburg: «Ein sehr, sehr wichtiger Tag» - mit Video

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Für sie ist die «Oberstadt» ein grosser Wurf (v. l.): Markus Dobnik (Artemis Immobilien), Rolf Walser (Gemeinderat Aarburg), Michael Pieper (Artemis Holding), Christian Stofer (Leuenberger Architekten) und Conny Zemp (Leuenberger Architekten). fup

Die Bagger schippen zähflüssig in der Erde. Das Baugesuch dafür hat die Gemeinde Ende 2017 genehmigt: Die Artemis Immobilien lässt im Gebiet Gishalde-Steinbille eine einzigartige, ökologische Wohnsiedlung bauen. 150 Wohnungen entstehen. Kostenpunkt: 32 Millionen Franken.

In der ersten Etappe, zu der (erst) gestern der offizielle Spatenstich erfolgte, sind es 83. «Ein sehr, sehr wichtiger Tag» sei es, sagte Artemis-Geschäftsführer Markus Dobnik vor dem fast vierzigköpfigen Publikum, bestehend mehrheitlich aus Projektinvolvierten, aber auch Vertretern der Gemeinde wie Ammann Hans-Ueli Schär und Bauvorsteher Rolf Walser. Seit 2005 lief der Planungsprozess. Doch die Geduld habe «zu Erfolg geführt. Wir hoffen, Ende 2019 die ersten Wohnungen abgeben zu können.»

 

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Das ganze Chefteam: (vl.l.) Conny Zemp, Leuenberger Architekten AG, Markus Dobnik, Artemis Immobilien AG, Michael Pieper, Artemis Holding AG, Rolf Walser Gemeinderat Aarburg, Christian Stofer, Leuenberger Architekten AG, Christian Frei, Frei Architekten AG, David Gschwind, Luca Selva AG Architekten, Dieter Morf, Morf Architekten AG.

Die «Oberstadt» unter der Dachmarke «Stadtblick Aarburg» soll eine in sich geschlossene und doch mit dem Rest Aarburgs verbundene Einheit bilden. Sie folgt gemäss Markus Dobnik einem städtischen Konzept, «wie man es auch von den Altstädten kennt».

Die Architektur der dereinst zweimal drei Wohnhäuser ist vielfältig und doch einheitlich. Vier Architekturbüros sind für die erste Etappe eingebunden. Generalplaner Christian Stofer (Leuenberger Architekten AG) sprach von einem «gemeinsamen Nenner ohne Einheitsbrei».

Die Überbauung folgt der Idee einer nachhaltigen 2000-Watt-Gesellschaft. So wird vorgelagert ein Parkhaus gebaut, weil die gesamte «Kleinstadt» autofrei wird. Photovoltaikanlage und Holzschnitzelheizung sorgen für Strom und Wärme. Auch gebaut wird ökologisch. Ob die Ökonomie ebenfalls stimmt, darüber entscheidet die Nachfrage. «Das wissen wir noch nicht», sagte Dobnik. Die Artemis sei überzeugt von der Qualität des Projekts. Auch die Gemeinde hofft zweifellos, gute Steuerzahler anzuziehen. Das «doch fast freundschaftliche Verhältnis» zwischen Bauherrin und Gemeindebehörden betonte auch Michael Pieper von der Artemis Holding AG.

Eine «Win-win-win-Situation»

Gemeinderat Rolf Walser betonte die Bemühungen zur Stadtaufwertung, deren Startschuss mit der Eröffnung der Ortskernumfahrung (Okua) 2007 fiel. Walser sprach von einem «Leuchtturmprojekt» und einer «Win-win-win-Situation» für Artemis, Gemeinde und künftige Oberstadtbewohner. Aarburg sei heute auf dem richtigen Weg – und «Stadtblick Aarburg» verdeutliche dies. MEHR ZUM PROJEKT LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE

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