Start in die NLB-Playoffs: Der Meister ist der Favorit

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Nach viermonatiger Verletzungspause ist Langenthals Kanadier Jeff Campbell (Mitte) pünktlich zum Playoffstart wieder fit. (Bild: ryl)

In der Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem SC Langenthal und dem EHC Visp treffen zwei Teams mit unterschiedlicher Vorgeschichte und Erwartungshaltung aufeinander. Während Langenthal nach dem NLB-Meistertitel im letzten Jahr eine herausragende Spielzeit absolviert hat, kann der EHC Visp mit dem siebten Rang nicht zufrieden sein. Während SCL-Trainer Per Hånberg davon spricht, dass man die Spiel-Identität gefunden und erfolgreich aufgebaut habe, bemängelt EHCV-Trainer Matti Alatalo die offensive Ausbeute in der Qualifikation. Auch wenn die Langenthaler Akteure tiefstapeln und auf die verlorene Direktbegegnung mit 3:4-Siegen hinweisen, liegt Alatalo nicht falsch, wenn er sagt: «Sie sind eindeutig der Favorit.» Trotzdem rechnen sich die Walliser Chancen auf einen Einzug in die Playoff-Halbfinals aus. «Das letzte Spiel hat uns Mut gemacht», sagt Alatalo und verweist auf den 5:2-Sieg in der Litternahalle von Mitte Februar. Der Gastgeber agierte damals sehr zielstrebig, war aufsässig und schoss vor allem Tore. Das sei zuvor oft das grösste Problem gewesen. «Das Toreschiessen betrifft nicht nur zwei Spieler. Es geht um alle fünf auf dem Eis. Dort haben unsere Abläufe nicht immer gepasst», sagt Alatalo. Hingegen könne man mit dem defensiven Auftreten sehr zufrieden sein, erklärt der 59-jährige Finne. Visp sei in der Qualifikation meist sehr stabil gewesen und will damit auch in den Playoffs trumpfen.

Noch hat der EHC Olten alle Chancen, diese bisher von Misstönen und Missverständnissen geprägte Saison zu einem guten Ende zu bringen. Noch haben die Spieler die Chance, die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Noch haben sie die Chance, die hohen Ziele in die Realität umzusetzen. Dafür müssen sie aber zumindest die Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Thurgau für sich entscheiden. Einfach wird das aber nicht, denn  ausgerechnet die Thurgauer haben in den letzten Wochen eindrücklich bewiesen (33 Punkte in 16 Spielen im neuen Jahr), was man aus beschränkten Mitteln herausholen kann. 

Mehr zum Playoff-Start gibt es in der ZT-/LN-Printausgabe vom Samstag.

 

 

 

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