Frieren? In diesen Jacken ein Ding der Unmöglichkeit!

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Chefredaktor Philippe Pfister (l.) und Stv-Chefredaktor Raphael Nadler haben gut lachen in ihrer «Arktis-Ausrüstung»

«Nie mehr im Leben frieren»
Kälte ist nun wirklich nicht mein Ding. Ein schöner Winter ist für mich ein milder Winter, der Schnee darf bleiben, wo er hingehört: Wo die Leute Ski fahren wollen. Umso mehr litt ich, als ich vor über zehn Jahren regelmässig ein befreundetes Paar in Berlin besuchte. Wer schon mal eine richtig kalte Periode in Berlin erlebt hat, weiss: dagegen ist unsere Russenpeitsche ein laues Lüftchen. Berliner Winter können richtig, richtig bissig sein. Nun wollte es das Schicksal, dass die Freundin, die ich besuchte, schwanger war. Manche schwangere Frauen haben Lust auf Essiggurken, meine Berliner Freundin hatte Lust auf Spaziergänge. Nachts. Kneifen ging nicht. Ich musste mit. Nach zwei, drei Spaziergängen hatte ich genug geschlottert. Ich beschloss, die wärmste Jacke, die ich kriegen konnte, zu kaufen. Im Internet stiess ich auf das «Polar Jacket» eines schwedischen Herstellers. Auf Nachfrage in einem Zürcher Outdoorgeschäft beschied man mir, dass die Jacke in der Schweiz nicht zu kaufen sei – niemand brauche hierzulande so etwas. Ich antwortete, dass das keine gute Idee sei und bat darum, mir eine in Schweden zu ordern. Ein paar Tage später war sie da, meine Polarjacke. Ich sehe darin zwar etwas bescheuert aus, aber das ist mir wurst. Egal, wer mich je wieder zu Spaziergängen bei Eiseskälte drängt – ich werde nie mehr in meinem Leben frieren. Nie mehr. Philippe Pfister

Kälte- und olympiaerprobt
Wenn bei uns im Flachland eine Kältewelle angesagt ist – so wie momentan – dann berührt mich das wenig. Was sind schon 10 Minusgrade? Wer regelmässig und zu allen Jahreszeiten im Engadin ist, oder auch schon in Lappland Langlaufen war, der weiss, was «richtig kalt» ist. Minus 20 Grad und weniger sind dort im Winter auch tagsüber oft keine Seltenheit. Zugegeben, auch ich mag es lieber wärmer. Darum ziehe ich bei ganz tiefen Temperaturen – vor allem wenn ich lange stehen muss – immer einen speziellen Mantel an. Diesen erhielt ich 1998 von Guido Acklin, einem guten Freund und erfolgreichen Bobanschieber. Er trug den Mantel, als er als Fahnenträger an der Eröffnungsfeier der 18. Olympischen Winterspiele in Nagano, Japan, die Schweizer Delegation anführte. Damals erwarteten die Schweizer Olympiaverantwortlichen in Japan sehr tiefe Temperaturen und wollten mit einem Spezialmantel – mit eingebautem Heizkörper – auf Nummer sicher gehen. Die mit einer «Gasbombe» betriebene Jackenheizung sorgte vor allem bei den Sicherheitskräften rund um das Olympiagelände für rote Köpfe und bei den Journalisten weltweit für Aufsehen. Gebraucht haben die Schweizer Athleten die Heizung nur zur Show, denn in Nagano war es kaum je unter Null. Die Jacke hat aber nicht nur Vorteile: Wenn man es allzu heiss will, muss man darauf achten, dass man sich an der Jacke nicht verbrennt. Raphael Nadler

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Neid, Neid, Neid

Peter Zimmerli
schrieb am 27.02.2018 11:27
.........besonders die Jacke des Chefredaktors - ihm ist sie eeh zu gross - würde mir wunderbar passen im Engadin. Nachts minus 26, tagsüber (am Schatten) zwischen 15-20 minus. Gut, dass tagsüber aus dem dunkelblauen Himmel die Sonne wärmt (grins).
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