Gemeinderat Brittnau: Die beiden Kandidaten im Fragen-Duell

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Pius Eberle (l.) und Kurt Iseli kandidieren für den Brittnauer Gemeinderat. Foto: ZVG

Pius Eberle und Kurt Iseli treten am 8. April zur Ersatzwahl um den frei werdenden Brittnauer Gemeinderatssitz an. Pius Eberle ist diplomierter Pflegefachmann und Vater von zwei Kindern. Er lebt mit seiner Familie seit fünf Jahren in Brittnau. Der 47-Jährige hat bislang noch kein politisches Amt ausgeübt. Andernorts war er schon in einer Feuerwehr aktiv. Kurt Iseli ist ehemaliger Präsident der Brittnauer FDP, die im März 2014 aufgelöst wurde. Der 60-Jährige war acht Jahre lang Vizepräsident der Brittnauer Schulpflege. Heute ist er Vizepräsident des Zofinger Feuerwehrvereins. Er arbeitet als Einkäufer und Produktemanager und ist Vater von zwei Kindern. Die Familie lebt seit 13 Jahren in der Gemeinde. Die Kandidaten erzählen, welche Kompetenzen sie für das Amt mitbringen, was sie in der Gemeinde verbessern möchten und weshalb sie keiner Partei angehören. Damit einer von ihnen als am 8. April als gewählt gilt, muss er das absolute Mehr erreichen – wie auch bei einer normalen Gemeinderatswahl. Erreicht keiner von ihnen das absolute Mehr und wählt der Souverän keinen anderen Kandidaten, gibt es einen zweiten Wahlgang.

 

1. Was verbindet Sie mit Brittnau?

Kurt Iseli: «Brittnau ist das Zuhause meiner Familie, hier wachsen unsere Kinder auf und wir sind gut verwurzelt.»

Pius Eberle: «Für mich ist Brittnau ein Stück Heimat geworden. Hier möchte ich meine Kinder aufwachsen sehen.»

 

2. Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Kurt Iseli: «Es war mir immer ein Anliegen, mich beim Gemeindewesen zu engagieren, und die Politik ist neben den Vereinen eine gute Plattform.»

Pius Eberle: «Kommunale Themen interessieren mich. Zudem möchte ich gerne aktiv etwas bewirken.»

 

3. Was interessiert Sie an der Arbeit im Brittnauer Gemeinderat?

Kurt Iseli: «Nicht nur im Hintergrund zu agieren, sondern auch Verantwortung zu übernehmen.»

Pius Eberle: «Zusammen mit einem starken Team als Partner würde ich gerne die Zukunft Brittnaus mitgestalten.»

 

4. Welche Kompetenzen bringen Sie für das Amt mit?

Kurt Iseli: «Breite Erfahrungen durch meine politischen Tätigkeiten und die Schulpflege. Ich zeichne mit durch eine ruhige und besonnene Art aus, bin teamfähig und lösungsorientiert.»

Pius Eberle: «Ich habe Erfahrungen im Projektmanagement, in der Führung, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Sicherheit und bei der Feuerwehr.»

 

5. Warum sind Sie parteilos?

Kurt Iseli: «Ich habe mich als Präsident der FDP Brittnau engagiert. Leider ist es mir nicht gelungen, neue Mitglieder zu gewinnen und so wurde die Ortspartei aufgelöst, was für mich auch den Austritt zur Folge hatte.»

Pius Eberle: «Bis jetzt konnte ich mich für keine Partei entscheiden, weil ich der Meinung bin, dass persönliche Qualifikationen mehr zählen und ich in allen Parteiprogrammen sehr gute Inhalte sehe.»

 

6. Welche Bereiche in der Brittnauer Politik interessieren Sie besonders?

Kurt Iseli: «Bildung, Jugend und auch das Alter sind für mich sehr wichtig. Ich möchte mich für die nötigen Infrastrukturen einsetzen. Es darf in diesen Bereichen nicht zu sehr gespart werden; es ist unser aller Zukunft.»

Pius Eberle: «Das Gesundheitswesen mit dem Aufbau der regionalen Spitex sowie das Sozial- und Asylwesen interessieren mich speziell.»

 

7. In welchen Bereichen kann sich die Gemeinde künftig noch verbessern?

Kurt Iseli: «In der Vergangenheit wurde sehr gute Arbeit geleistet, ich sehe in der Kommunikation noch Potenzial.»

Pius Eberle: «Durch einen besseren aktiveren Zusammenhalt der verzettelten Gemeindeteile kann ein noch stärkeres Wir-Gefühl erreicht werden.»

 

8. Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für die Gemeinde?

Kurt Iseli: «Der Spagat zwischen den finanziellen Möglichkeiten und den Bedürfnissen, beziehungsweise den Anforderungen der heutigen Gesellschaft.»

Pius Eberle: «Die Herausforderung sehe ich erstens darin, die Eigenständigkeit der Gemeinde zu wahren. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden mit Bedacht sinnvoll zu gestalten und unsere Position klar zu vertreten, erachte ich als weitere Pendenzen.»

 

9. Wie möchten Sie diese angehen?

Kurt Iseli: «Die richtigen Entscheide und Investitionen in die Zukunft planen und umsetzen.»

Pius Eberle: «Durch eine Stärkung der Gemeinde und ihrer Bevölkerung und, falls erforderlich, durch gute Verhandlungen mit den umliegenden Gemeinden.»

 

10. Was wünschen Sie sich von der Brittnauer Bevölkerung für die Zukunft?

Kurt Iseli: «Mitwirkung, Teilnahme am Gemeindegeschehen und Offenheit.»

Pius Eberle: «Dass die Bevölkerung ihren Willen zur Eigenständigkeit der Gemeinde beibehält und dass alle zusammen für ein starkes Brittnau einstehen.»

 

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