Die Aargauer Wanderwege wurden von «Burglind» arg in Mitleidenschaft gezogen

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Bild: zVg

Am 3. Januar 2018 zog der Sturm «Burglind» über die Schweiz. Am 17. Januar 2018 folgte «Evi» und darauf noch «Friedericke». Inzwischen waren die Routenbetreuenden der Aargauer Wanderwege unterwegs und haben sich ein Bild der Schäden am Wanderwegnetz gemacht und bereits erste kleinere Räumungsarbeiten vorgenommen. Insgesamt wurden 164 Stellen gemeldet, die von den Auswirkungen der Stürme betroffen sind und grösserer Instandstellungen bedürfen. Die Schäden wurden analysiert und werden nun schrittweise abgearbeitet. Bei vielen Schäden ist der Werkmeister der Aargauer Wanderwege Peter Müller daran, die Wege frei zu machen und wo nötig sie auch auszubessern und wieder begehbar zu machen. Zudem richtet er beschädigte Wegweiser und stellt neue Pfosten auf. Weiter sind die Forstbetriebe daran, Waldwege frei zu räumen und das Fallholz weiter zu verarbeiten und abzutransportieren.

Begehbarkeit der Wanderwege
Es gibt weiterhin noch sehr viele umgefallene Bäume in den Wäldern. Auch gibt es viele Bäume, die nicht ganz herunter gefallen sind, sondern in anderen Bäumen hängen geblieben sind. Diese können bei den geringsten Einflüssen ganz zu Boden fallen. Das bedeutet: Es gibt immer noch sehr viele Gefahrenstellen in den Wäldern! Zudem laufen die Aufräumarbeiten immer noch auf Hochtouren. Aus diesen Gründen empfehlen wir weiterhin, die Wanderwege im Wald zu meiden oder nur mit grosser Vorsicht zu benutzen. Es darf momentan nicht davon ausgegangen werden, dass die Wanderwege gefahrlos begangen werden können.

Sperrungen und Umleitungen
Bei vereinzelten Wanderwegabschnitten sind die Beeinträchtigungen so gross, dass die Wege gleich gesperrt wurden oder lokale Umleitungen errichtet wurden. Zurzeit sind die Wanderwege Muhen – Rütihof und Teufenthal – Wannenhof bis auf weiteres gesperrt. In Egliswil im Häbni, in Kölliken beim Grenzweglein im Pfaffentann, in Muhen westlich des Rütihofs und in Rüfenach/Villigen am Nordhang des Geissberges wurden lokale Umleitungen eingerichtet. Weiter ist der Rheinuferweg zwischen Laufenburg und Sisseln wegen vieler umgestürzter Bäume nur äusserst schwer begehbar.

Ausblick
Die Aufräumarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. An den meisten Orten sollte aber bis Anfang Sommer eine Räumung der Wanderwege möglich sein. Alle weiteren Neuigkeiten werden laufend auf der Homepage www.aargauer-wanderwege.ch publiziert.

 

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