«Wir geben der Feuerwehr unser Vertrauen»

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Hanna Kunz, Frau Gemeindeammann in Brittnau (Archivbild Carlonie Kienberger)

«Wir sind der Meinung, dass Boris Tellenbach gute Arbeit geleistet hat und fähig ist, seinen Job zu machen», sagt Frau Gemeindeammann Hanna Kunz. Die vom alten Gemeinderat ausgesprochene Kündigung sei damit nicht nötig. Der Grund für die Entlassung habe nicht im fachlichen, sondern im persönlichen Bereich gelegen.

Boris Tellenbach erhielt im letzten November ein Kündigungsschreiben, in dem es unter anderem hiess, die Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Gemeinderat sei schwierig gewesen. Per Ende Dezember des letzten Jahres hätte er seinen Posten räumen müssen. Die Geschichte sorgte im Dorf für Unmut. Bürger sammelten Unterschriften, um den Kommandanten ins Amt zurückzuholen. Die Feuerwehr Brittnau forderte den Gemeinderat in einem Brief auf, den Entscheid rückgängig zu machen. Im Dezember kam es zu einem Gespräch zwischen der Behörde und der Feuerwehr, bei dem Tellenbachs Kündigung um drei Monate aufgeschoben wurde.

Der neue Gemeinderat, seit Anfang Jahr im Amt, hat die Kündigung nun ganz aufgehoben. Das Gremium hat sich seit Anfang Jahr intensiv mit der Situation rund um die Feuerwehr auseinandergesetzt; führte Gespräche und Abklärungen. Am Montagabend traf sich der Gemeinderat mit Boris Tellenbach und der Feuerwehrkommission zu einer gemeinsamen Sitzung. Der «Zusammenarbeitskodex», den die Parteien beim Gespräch im Dezember unterzeichneten, wurde dabei ebenfalls ausser Kraft gesetzt. «Wir können auch ohne Kodex gut zusammenarbeiten», sagt Hanna Kunz. «Wir geben der Feuerwehr unser Vertrauen.»

Saubere Grundlage
Boris Tellenbach zeigt sich ebenfalls zuversichtlich. Die Sitzung mit der Behörde sei «kurz und knackig» gewesen, es habe nicht viel zu diskutieren gegeben. «Wir haben uns danach noch eine Weile mit dem Gemeinderat zusammengesetzt und gute Gespräche geführt.» Es bestehe eine saubere Grundlage für die künftige Zusammenarbeit. Von den Mitgliedern der Feuerwehr habe er durchwegs positive Reaktionen auf die zurückgezogene Kündigung erhalten.

Der Gemeinderat und die Feuerwehr sind nun damit beschäftigt, die weiteren Grundlagen für die Zusammenarbeit auszuarbeiten. Das Ziel sei eine bessere Kommunikation zwischen Behörde und Feuerwehr, sowie eine engere Zusammenarbeit.

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