Next Stop Gösgerstrasse: Wie lange Busse dort noch halten, ist ungewiss

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Hier auf der Gösgerstrasse in der Nähe des Bahnhofs werden die Linienbusse von Domo-Reisen halten. © Bruno Kissling

In zweieinhalb Wochen, am 25. März, starten die Fernbusse von Domo-Reisen mit ihrem vom Bund konzessionierten Betrieb. Es gibt vier Linien, auf denen die Kunden zu günstigen Preisen durch die Schweiz fahren können. Die blaue vom Euro-Airport nach Lugano führt auch über Olten.

Wer von hier künftig nach Basel oder nach Lugano fahren will, hat bald einmal pro Tag – ab dem 10. Juni existiert ein zweiter Kurs – eine finanziell günstigere Alternative zu den SBB-Zügen.

Ein 2.-Klasse-Ticket Olten–Lugano wird mit Halbtax rund 10 bis 15 Franken kosten. Als Faustregel gelte, dass die Ticketpreise der SBB jeweils doppelt so teuer seien wie bei Domo-Reisen, sagte Domo-Linienbus-Chef Patrick Angehrn gegenüber verschiedenen Medien.

Idealer Standort
Allerdings sind längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen. Beispiel: Der Kurs in den Süden startet um 8.35 Uhr in Olten, an der Endhaltestelle in Lugano kommt man um 13.25 Uhr an. Zum Vergleich: Mit dem Zug ist man mit Umsteigen in Bellinzona bereits um 11.17 Uhr im Sottoceneri – und damit mehr als zwei Stunden früher. Umgekehrt hält der Kurs in Olten um 20.30 Uhr und ist eine Stunde später in Basel.

Die Haltestelle befindet sich an der Gösgerstrasse in Fahrtrichtung Stadt, ein paar Meter vom Bahnhof Olten entfernt. Domo-Linienbus-Chef Angehrn hält sie für «ideal gelegen». Dank der Bahnhofsnähe gibt es so «eine ideale Anbindung an den öV-Knoten Olten», wie er auf Anfrage schreibt. Die Haltestelle wird bisher von der Firma nicht mit ihren internationalen Linienbussen angefahren.

Viele Ansprüche
Dieselbe Haltestelle dient laut Stadtschreiber Markus Dietler bereits jetzt für verschiedene private Drittbuslinien. Mit dem neuen Busfahrplan ab Dezember 2018 entsteht an der Gösgerstrasse zudem eine provisorische Haltestelle für die beiden neuen Durchmesserlinien 501 und 505, welche aus zeitlichen Gründen nicht mehr über den Bahnhof verkehren werden.

Die Lage der Haltestelle für Drittbusse bleibt dann noch in etwa erhalten. Für die Zukunft mit dem neuen Bahnhofplatz sieht Dietler aber «schwarz» für die Haltestelle privater Drittbusse an der heutigen Stelle, wie er sagt. «Es gibt so viele Ansprüche auf dem beschränkten Raum, dass es ein Platzproblem geben wird.»

Rothrist als Umsteigeort
Mit Rothrist befindet sich ein paar Kilometer weiter südlich der Knotenpunkt. Bei der Firma Rüegger Transport AG fernab des Bahnhofs kreuzen sich drei der vier betriebenen Fernbuslinien.

Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, der Knotenpunkt der Fernbuslinien befände sich in Olten mit Anschluss an die Nord-Süd- und West-Ost-Zugachse, schreibt Angehrn: «Unser Knoten in Rothrist ist primär ein Umsteigeort und nicht ein Ausgangs- oder Zielort von Reisenden.»

Daher ist es aus seiner Sicht nicht nötig, dass es in der Nähe ein Bahnhof gibt. Für Rothrist habe sich das Unternehmen der zentralen Lage wegen entschieden mit direktem Autobahnanschluss, sagte Angehrn Mitte Februar gegenüber dem «Zofinger Tagblatt».

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