«Der Trend für gesundes Wohnen zeigt steil nach oben»

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Simon Hauri (r.) und Andreas Hochuli in einen sich in Produktion befindlichen Naturstamm-Blockhauses. AW

Holzbaubetriebe gibt es viele in diesem Land, Blockhaus-Hersteller nur wenige. Deshalb hat sich Simon Hauri aus Attelwil entschieden, auf diese Sparte zu setzen. Anfang Jahr hat er die Alaska Blockhaus GmbH in Triengen übernommen. «Nachdem ich während 15 Jahren in der Zimmereibranche tätig war, wage ich nun den Schritt in die Selbstständigkeit in diesem Bereich», sagt Simon Hauri.

Unter der Marke «Alaska Blockhaus» stellen er und sein Team individuell geplante und umgesetzte Naturstamm-Blockhäuser her. «Wir bieten von der Planung über die Baubewilligung bis zur Schlüsselübergabe alle Dienstleistungen im Generalunternehmerauftrag an», sagt Hauri.

Das Unternehmen feiert in diesem Jahr das 20-Jahr-Jubiläum und ist eine Tochtergesellschaft der Sieber Holzbau AG, Triengen, die ebenfalls in diesem Jahr jubiliert, und zwar zum 100. Mal. Simon Hauri übernahm das Unternehmen von Andreas Hochuli, der es aufbaute und es laut eigenen Angaben zu einem der Führenden Holzbaubetriebe im Blockhausbau in der Schweiz machte.

«Wir haben uns für Simon Hauri entschieden, weil er ein erfahrener und engagierter Holzbaufachmann ist», sagt Andreas Hochuli. «Ihm wird es gelingen, die hervorragende Marktposition der Alaska Blockhaus GmbH in unserem Land zu festigen und weiter auszubauen.»

Im ganzen Land verteilt
Im vergangenen Jahr wurden fünf Blockhausprojekte realisiert. 2018 sollen es mindestens ebenso viele werden, meint der neue Firmenbesitzer. «Unsere über 100 von uns gebauten Blockhäuser stehen fast in der ganzen Schweiz, vom Bündnerland über den Mittellandgürtel bis ins Berner Oberland verteilt», sagt Simon Hauri mit einem gewissen Stolz. Ein ganz besonderes Haus konnten die Zimmerleute aus Triengen im letzten Jahr in Davos errichten.

«Blockhausinteressenten sind umweltund ökologiebewusste und auf Nachhaltigkeit bedacht», stellt der dreifache Familienvater und Waldbesitzer immer wieder fest. «Der Trend für gesundes Wohnen zeigt steil nach oben.»

Für die Naturstammhäuser wird Weisstanne aus Wäldern der Region verwendet. Rund 120 Bäume mit einem Durchmesser von bis 45 cm werden pro Haus benötigt. Nach dem Aufrichten des Rohbaus auf dem Bauplatz, trocknet das Holz in vier bis fünf Jahren komplett aus. Naturstamm-Blockhäuser zeichnen sich durch ein angenehmes und gesundes Wohnklima aus. Sie sind atmungsaktiv und luftfeuchtigkeitsregulierend.

In der Halle vorfabriziert
«Als einziges Unternehmen in Europa fabrizieren wir die Naturstamm-Häuser in der Halle vor», sagt Simon Hauri. «Danach werden sie wieder zerlegt und am endgültigen Standort innerhalb von drei Tagen regendicht aufgebaut.» Diese Produktionsmethode gewährleiste einen sehr hohen Qualitätsstandard, und sei zeit- und kostensparend für die Bauherrschaft. Morgen Samstag öffnet Simon Hauri die Werkstattüren in Triengen und lässt Interessierte den Zimmerleuten über die Schultern schauen.

Triengen, Tag der offenen Türe der Alaska Blockhaus GmbH, Kantonsstrasse 95, in Triengen, Samstag 17. März, 10 bis 15 Uhr. Weitere Infos unter blockhaus.ch 

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