Jugendtreff Murgenthal: Jugendarbeiter Andreas Kallweit ist stolz auf die Jugendlichen

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Die Jugendkommission (v. l.): Willy Hofer, Daniel Niggli, Andrea Combertaldi (ehemalig), Brigitte Odermatt, Veronica Graber, Pascal Buchs und Raphael Ryser. Fehlt: Nadine Herren. Im Hintergrund zu sehen ist Jugendarbeiter Andreas Kallweit. Bild: Laura Wernli
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Voller Elan: Jugendarbeiter Andreas Kallweit.

Im Oktober 2017 startete der Neuaufbau der Jugendarbeit Murgenthal. Andreas Kallweit ist seit letztem Jahr der neue Jugendarbeiter. Dass der Jugendtreff in Murgenthal gefragt ist, zeigt sich am bereits erweiterten Angebot. «Am Anfang war der Treff nur am Mittwochnachmittag offen – nun öffne ich ihn auch am Freitagabend», sagt Kallweit. Er führte eine Ideenwerkstatt durch, um noch mehr Jugendliche anzusprechen und den Treff auszubauen. Der Anlass fand am 7. März in Form einer Zukunftswerkstatt und am 9. März in Form eines World Cafés statt. Bei der vierstündigen Zukunftswerkstatt waren 47 Jugendliche anwesend, beim dreistündigen World Café machten 29 Jugendliche mit. «Sie waren sehr fleissig, und das macht mich stolz», so Kallweit. «Sie sind mehrere Stunden drangeblieben und haben Ideen gesucht.» Nach den Workshops hat er alle Ideen zusammengefasst und diese am vergangenen Mittwochabend der Öffentlichkeit vorgestellt. «Die Jugendlichen hatten ziemlich konkrete Ideen», berichtet der Jugendarbeiter. «So möchten sie zum Beispiel einen Gemüsegarten anpflanzen, regelmässige Kochtreffen veranstalten und einen Disco-Raum einrichten.»

Spenden sind willkommen

Die Aussenfassade sowie die Wände im Innern sollen einen neuen Anstrich bekommen. Auch wünschen sich die Jugendlichen eine Küche, verschiedene Spielekonsolen und eine Feuerstelle im Garten, um regelmässig grillieren zu können. «Vieles ist schnell und einfach umsetzbar», sagt Kallweit. «Aber wir sind natürlich auch auf Spenden angewiesen – wenn zum Beispiel jemand eine alte Spielekonsole zu Hause hat oder ein altes Sofa.» Ein weiterer Wunsch der Jugendlichen ist ein Skatepark. «Die Gemeinde hat bereits einmal einen Skatepark zu realisieren versucht. Von diesem Projekt sind noch Elemente vorhanden», berichtet Andreas Kallweit. «Aber so ein Skatepark braucht sicher seine Zeit, bis er realisiert werden kann, genauso wie eine Küche.» Dann richtet er sich an die Jugendlichen. «Ich bleibe aber dran und werde versuchen, all eure Ideen zu verwirklichen.» Dazu brauche er jedoch Unterstützung. «Motivierte Jugendliche sind wichtig. Es hat viel mehr Wirkung, wenn mich ein paar Jugendliche unterstützen, beispielsweise beim Einholen von Bewilligungen.» Auch die Jugendkommission ist froh, wie sich der Jugendtreff entwickelt. «Wir sind sehr stolz auf unsere Jugendlichen und auf Andreas Kallweit. Und wir hoffen, dass sich der Treff etabliert», heisst es dort.

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