Aus die Maus: Die Saison ist für den EHC Olten zu Ende

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Bei den Oltnern überwiegt der Frust, während die Rapperswiler jubeln. (Bild: Leanza/key)

Die Rapperswil-Jona Lakers haben sich den Meistertitel in der Swiss League gesichert. Der Qualifikationssieger gewann das fünfte Finalspiel gegen Olten 5:2 und trifft nun in der Ligaqualifikation auf Kloten.

Jan Mosimann (26.) und Steve Mason (28.) erhöhten im Mitteldrittel innert 141 Sekunden auf 4:1. Beide Tore bereitete Michael Hügli vor. Zwar verkürzte Olten in der 32. Minute dank Fabian Lüthi in Überzahl auf 2:4. Dennoch wurde es nicht mehr richtig spannend, obwohl sich die Rapperswiler im letzten Drittel auf das Verwalten des Vorsprungs beschränkten. In der 58. Minute machte Sven Lindemann mit einem Schuss ins leere Tor endgültig alles klar. 

Den St. Gallern war ein Traumstart gelungen, erzielte doch PostFinance-Topskorer Dion Knelsen bereits nach 24 Sekunden das 1:0. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Solothurner durch MacGregor Sharp (10.) brachte Knelsen die Rapperswiler nach einem Puckverlust des Oltners Stefan Mäder erneut in Führung (16.). Es waren für den Kanadier die ersten beiden Tore in dieser Finalserie. 

Damit klappte es für die Lakers im dritten Anlauf nach dem Abstieg 2015 mit dem Meistertitel in der zweithöchsten Spielklasse. In den vergangenen beiden Jahren waren sie gegen Ajoie (2:4) respektive Langenthal (3:4) zweimal im Final gescheitert. 

Dass die Rapperswiler Spieler endlich den ersehnten Pokal in die Höhe stemmen konnten, ist mehr als verdient. Sie spielen bislang eine sehr starke Saison, verloren in der Qualifikation bloss zehn von 46 Partien und distanzierten das zweitplatzierte Langenthal um 16 Punkte. In den Playoffs verliessen das Eis dreimal als Verlierer - zweimal im Halbfinal gegen Ajoie. Zu Hause entschieden sie in der entscheidenen Meisterschaftsphase sämtliche Partien zu ihren Gunsten. 

Mit dem Titel in der Swiss League ist der Hunger der Lakers noch lange nicht gestillt. Für sie zählt in diesem Jahr nur der Aufstieg, wie sie schon vor der Saison unmissverständlich klarstellten. Dass sie auch gegen Teams der National League bestehen können, bewiesen sie beim Triumph im Schweizer Cup eindrücklich. In diesem Wettbewerb bezwangen sie Lugano (3:0), Zug (5:1) und im Final Davos (7:2) deutlich. Das verunsicherte Kloten ist also gefordert, will es 56 Jahre nach dem Aufstieg nicht absteigen. Die Ligaqualifikation beginnt am kommenden Donnerstag in Kloten. 

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