Zwischen Löwe und Alligator: So war das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Uerkheim

Die Musikgesellschaft Uerkheim und der Jodlerklub Heimelig aus Reiden ergänzten sich hervorragend. (Bild: Alfred Weigel)
Dirigentin Monika Berner (r.) hatte die wilde Dschungelband zu jederzeit im Griff. (Bild: Alfred Weigel)
Der Jodlerklub Heimelig aus Reiden ergänzte sich hervorragend mit der Musikgesellschaft Uerkheim. (Bild: Alfred Weigel)
Geehrt für 25 Jahre Treue zur Musikgesellschaft Uerkheim: Präsidentin Andrea Röthlin-Kern (r.) und Christoph Loosli. (Bild: Alfred Weigel)
Sven Berner Marimbaphon Moderator Sven Berner glänzte durch ein Solo am Marimbaphon. (Bild: Alfred Weigel)
Für das Saxophonsolo erntete die Musikgesellschaft Uerkheim stehende Ovationen. (Bild: Alfred Weigel)
Das Moderatorenpaar Claudia Küng und Sven Berner ruhte sich von der anstrengenden Safari aus. (Bild: Alfred Weigel)

Wild ging es am Jahreskonzert der Musikgesellschaft Uerkheim zu. In einer Ecke lauerte das Krokodil, in der anderen der Löwe. Dazwischen verbargen sich rund 30 Musikantinnen und Musikanten hinter ihren Blas- und Schlaginstrumenten. Fürchten mussten sie sich nicht, die Begegnung mit wilden Dschungeltieren fand ausschliesslich musikalisch gemäss Motto «Tierisch verrückte Musikanten» statt. «See you later Alligator» und «The Lion sleeps tonight» gehörten ebenso zum Repertoire wie eine «Lion-King-Broadway»-Selektion und Filmmusik aus den Dschungelbuch-Verfilmungen. Begleitet auf der Safari wurde die Musikgesellschaft Uerkheim vom Jodlerklub Heimelig aus Reiden. Die Jodeltouristen unter der Leitung von Vize-Dirigent Franz Stadelmann bekämpften auf ihrem imaginären Dschungelabenteuer aufkommendes Heimweh mit Liedern von den Bergen sowie vom Buchenwald, und machten die Besucher auf den nahenden Frühling mit «Chum lueg» aufmerksam.

Solisten ernten immer Applaus, den holte sich Yannick Jung auf dem Cornet mit «A swinging Safari» ab. Auf dem Marimbaphon legte Sven Berner ein weiteres Solo mit «Max und Moritz» hin. Zusammen mit Claudia Küng zog er den «roten Faden» durch das tierisch verrückte Jahreskonzertprogramm vom Bauernhof bis zu verschlungenen Dschungelpfaden mit Begegnung wilder Plüschtiere. Das Moderatorenteam wusste mit einfallsreichen Sketchen zu gefallen. Die letzten Dschungelgeister verjagte der Titel «Ghostbusters» von der Uerkner Bühne.

Zwei Jubilare geehrt

Zwei Frauen machen in Uerkheim die Musik, Dirigentin Monika Berner schwingt den Taktstock und Präsidentin Andrea Röthlin-Kern führt den Verein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Musikgesellschaft wurden Letztere und Christoph Loosli mit Ovomaltine geehrt. «Sie spielen damit zwar nicht besser, halten aber länger durch», hofft Schlagzeuger Rolf Byland, der eine angemessene Laudatio auf die beiden Jubilare hielt. Der Eintritt zum Jahreskonzert war traditionsgemäss frei, eine Kollekte nahm die Musikgesellschaft am Ausgang dafür gern entgegen.

Der nächste Auftritt der Musikgesellschaft folgt am 5. Mai von 10 bis 11 Uhr auf dem Chäsi-Platz (vis-à-vis Volg). Das Uerkner Blasorchester tritt aber nicht alleine auf. Initiiert vom Aargauischen Musikverband präsentieren sich über 50 Aargauer Vereine mit rund 1500 Musikantinnen und Musikanten unter dem Motto «#BlasmusikAargau goes life & together» – alle zur gleichen Zeit, aber jede Formation an seinem Heimatort. Quasi als Einstimmung auf das kantonale Musikfest in Laufenburg vom 22. bis 24. Juni spielen sie um 10.30 Uhr unabhängig voneinander den Marsch «Stelle dell’Arovia» des Laufenburgers Peter Erhard.

Nach seinem Gastauftritt in Uerkheim zeigt sich der Jodlerklub Heimelig Reiden wieder an den Jodlerabenden in Langnau am 28. April sowie am 4. und 5. Mai in Wikon.

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