Die verträumten Schweizer Alphornbläser aus dem Napfgebiet auf dem Weg zum Papst

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Bild: Daniel Ibáñez
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Bild: Daniel Ibáñez
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Bild: zVg

Die Pilgerreise startete am frühen Sonntagmorgen mit einem Hörgenuss der Alphornbläser und erstem Fototermin auf Gleis 7 im Bahnhof Luzern. In gemütlicher Fahrt auf den SBB-Schienen gings Richtung Süden, wo auf dem Weg noch einige Personen dazu kamen. Ab Mailand erreichte der Frecciarossa oft gegen 300 Km/h- Geschwindigkeit. In der Vatikanstadt angekommen, bummelte die Pilgergruppe nach dem Hotelbezug zum Petersplatz, über den Gianicolo hinunter zum ehemaligen Armenviertel Trasteverde.

An den weiteren Tagen war Besuch der Peterskirche, der Peterskuppel sowie der Papstgrotten angesagt. Auch sehenswert war die Altstadt, die riesigen wunderbaren Plätze, Piazza Navona, Pantheon, Tresi-Brunnen, Piazza di Spagna. Beeindruckend war für alle die Stadtrundfahrt zum Circo Massimo, die Caracalla Thermen, die Kirche San Paolo fuori le mura, die Katakomben, das Zentrum vom alten Rom wie Kolosseum, Forum Romanum, Kapitol, Piazza Venezia, Nationaldenkmal, das Juden-Ghetto bis hin zum Campo die Fiori über den Pincio bis zur Spanischen Treppe und einfach der Besuch lieb gewonnenen Plätze, wo öfters etliche fein gemundete Essen und reichlich Wein mit dem nötigen Grappa auf italienische Art genossen wurde.

Die sensationellen und eindrücklichsten Highlights dieser Romreise sind und bleiben die Audienz und Begrüssung mit Papst Franziskus und der Schweizergarde mit intensiven Gesprächen mit dem Gardekommandanten Christoph Graf und anschliessendem Apéro, wo die Alphornbläser dem Hl. Vater und der einzigen Schweizer Söldnertruppe im Ausland ein paar musikalische Alphorngrüsse aus den Schweizer-Bergen darbrachten. Mit dem «Heilig» übertragen durch alle Lautsprecher auf dem riesigen Petersplatz vor über 15'000 Pilgern und Jugendgruppen, erging es an manchem Anwesenden an Hühnerhaut-Momente gleich.

Für den Alphornbläser Ueli Birrer wie auch einiger seiner Kollegen war es die erste solch eindrücklicher Romreise zum Gegensatz für Antonio Wermelinger, stolzer Gardeveteran, die 54. von ihm organisierte Reise, die eindrücklichste, nichts hat gefehlt, sein würdiger und dankbarer Abschluss. Und eine dankbare Reisegruppe wie eine glückliche Familie, die sich wieder mal treffen wird!

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