Veranstalter aus der Region setzten weiterhin auf Einweggeschirr

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Die Besucher hinterlassen an den Events grosse Mengen Abfall. Hier am Heitere Open Air in Zofingen. Rahel Wirz

Eine Umfrage unter Veranstaltern in der Region zeigt: Viele verzichten bewusst auf die Verwendung Mehrweggeschirr. «Die Öko-Bilanz von Einwegbechern ist nicht zwingend schlechter, wenn man die Logistik hinter dem Mehrweggeschirr und dessen tatsächliche Anzahl Einsätze berücksichtigt», sagt Christoph Bill, Festivalleiter des Heitere Open Airs. Das Open Air legt dafür umso mehr Wert auf Mülltrennung – ganz wie im Alltag. Es gebe auf dem ganzen Festivalgelände zuhauf Sammelstellen, wo Besucher ihren Abfall getrennt entsorgen können – von der Glasflasche über die Alu-Dose bis zur Grillasche. «Wir setzen auf die Eigenverantwortung der Gäste», so Bill.

Am Bio Marché ist Littering kein grosses Problem. «Mit 97 Gramm pro Person fällt auch die Abfallmenge sehr gering aus», sagt Geschäftsführerin Dorothee Stich. Wo immer möglich wird ökologisch sinnvolles Geschirr verwendet. «Eine Überprüfung hat gezeigt, dass dies im Fall Bio Marché nachhaltiger ist als ein Mehrwegsystem, da durch den geringen Becherbedarf Transporte und Reinigung beim Mehrwegsystem ins Gewicht fallen.» Denn die meisten Becher benötige der Bio Marché für Degustationen. Für diese wie auch für Wein, Champagner und Heissgetränke – seien die Mehrwegprodukte gemäss Anbieter nicht geeignet.

Das von den Kiwanis organisierte Jazz-Festival New Orleans Meets (NOM) diskutierte die Einführung des Mehrwegsystems schon mehrmals. Die Handhabung sei momentan aber noch zu kompliziert und zu aufwendig, sagt OK-Präsident Walter Bloch. Stattdessen sammeln freiwillige Helfer regelmässig den Müll ein und versuchen so, Littering zu vermeiden. «Ich würde mir wünschen, wenn die Stadt betreffend Mehrweggeschirr den ersten Schritt macht», sagt Bloch. Dann könnte er sich dieses Geschirr auch fürs NOM vorstellen.

Das Festival Route 66 in Aarburg und die Gemeinde legten sehr grossen Wert auf ein sauberes Städtchen und ein organisiertes Littering-Konzept, schreiben die Veranstalter des Events. Recycling gestalte sich bei einer Besucherzahl von rund 50 000 Personen schwierig. Jedoch würden Alu-Dosen und PET-Flaschen sorgfältig sortiert. Man gehe anderweitig gegen Littering vor: Ein 40-köpfiges Team ist während Open Air und Festival für die Entsorgung des Mülls zuständig. «Gold wert ist dabei unser kleines Lieferfahrzeug, mit dem der Müll wegtransportiert wird.»

 

Die Stadt Zofingen hat den Kampf gegen das Littering aufgenommen. Mehrwegbecher sollen den Müll reduzieren. Den ganzen Artikel lesen Sie HIER.

 

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