Beim VBC Oftringen baut man bereits am Kader für die Saison 2018/19

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Ausgespielt auf nationaler Ebene: Der VBC Oftringen wird kommende Saison in der 2. Liga als Absteiger das «gejagte» Team sein. (Bild: gam)

Beim VBC Oftringen läuft die Planung für die kommende Spielzeit. Auf der Vereinshomepage und auf Facebook sticht der Aufruf ins Auge, dass der Verein für die Saison 2018/19 eine Trainerin, einen Trainer oder ein Trainergespann für die erste Mannschaft sucht. Diese geht nicht mehr in der 1. Liga auf Punktejagd, sondern in der 2. Liga Aargau. Die bisherige Trainerin Sabine Frey beendet ihr Engagement und wird sich im Juni in den Mutterschaftsurlaub verabschieden. «Wir wissen ja nicht, was uns erwartet mit einem Kind und deshalb konnte und wollte ich nicht zusagen für ein fixes Traineramt», sagt Sabine Frey. Sie bleibt dem Verein als Mitverantwortliche für Juniorinnentrainings erhalten und will als «Springertrainerin» an der Seitenlinie stehen, wenn in irgendeiner Mannschaft auf der Coachingposition ein Engpass besteht. Der bisherige 1.-Liga-Assistenztrainer Roger Meyer stellt sein Amt ebenfalls zur Verfügung. Sabine Frey ist überzeugt, dass die geplanten Anfragen des Vorstands fruchten werden und ihr Nachfolger bald bekannt sein wird: «Der VBC Oftringen ist schliesslich eine gute Adresse, ein solider Verein und es rücken regelmässig talentierte Juniorinnen ins Fanionteam. Da wird sich sicher ein 2.-Liga-Trainer finden lassen.»

Den oder die neuen Übungsleiter erwartet laut Ausschreibung «eine tolle, gut durchmischte Truppe junger und erfahrener Spielerinnen». Wer genau kommende Saison das Kader bildet, ist allerdings noch offen. Passeuse Sabrina Düringer wird nicht mehr dabei sein und Laura Erni liebäugelt mit dem Wechsel zu einem NLB-Team. Ansonsten scheint es derzeit, als ob der Grossteil der Equipe 2017/18 dem VBCO die Treue hält. Für die Juniorinnen, die in den letzten Jahren bereits mit dem 1.-Liga-Kader mittrainierten und in den Matchs zu Teileinsätzen kamen, bezeichnet Sabine Frey den Abstieg in die 2. Liga als Chance: «Sie können nun in der höchsten regionalen Liga Fuss fassen im Team und lernen, mehr Verantwortung zu übernehmen.»

Details stimmten nicht

Die ehemalige Nationalspielerin und mehrfache Internationale macht aber keinen Hehl daraus, dass es auch für sie eine Enttäuschung war, dass dem VBCO der Klassenerhalt nicht geglückt ist. «Es ist immer besser, erste Liga zu spielen als zweite», betont sie. Für die 35-Jährige war die Relegation zum Saisonende die erste überhaupt in ihrer langen Volleyballkarriere: «Ich habe zuvor noch nie einen Abstieg miterlebt, aber das gehört nun mal auch zum Sport.» Minimale Dinge, sprich winzige Details, hätten in der Kumulation dazu geführt, dass Oftringen den Verbleib in der 1. Liga nicht packte. «Zudem verzeichneten wir immer mal wieder zu viele Absenzen, sodass es am Ende nicht reichte», so Sabine Frey.

Das Saisonende kam dann aber doch relativ abrupt. Nach 18 Qualifikationspartien lagen die Oftringerinnen mit nur 18 Punkten auf dem achten Rang. Es folgte die Barrage, wo ein 3:2 und ein 1:3 gegen Kanti Limmattal eine zu schwache Ausbeute waren. Nach der Barrage der Achtplatzierten wären noch zwei Partien gegen Sion auf dem Plan gestanden, um zu ermitteln, welche der beiden Equipen einen allfällig frei werdenden Platz in der 1. Liga erben würde. Doch bei den Walliserinnen hielt sich die Motivation, womöglich vergebens noch zwei Matchs zu bestreiten, in Grenzen und sie gaben Forfait. Und da sich kein 1.-Ligist vom Meisterschaftsbetrieb 2018/19 abgemeldet hat, bereitet sich der VBCO nun also auf die Saison in der 2. Liga vor.

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