Zofinger Repol-Chef fordert: «Handy-Sünder müssten schärfer bestraft werden!»

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Treue Seele: Stefan Wettstein arbeitet schon bald 32 Jahre bei der Polizei in Zofingen, seit 1. November 2013 ist er Chef der Regionalpolizei Zofingen. Bild: Raphael Nadler

Sie sind seit bald 32 Jahren bei der Polizei. War es schon immer Ihr Traum, Polizist zu werden? 
Stefan Wettstein: Nein. Erst nach der Rekrutenschule liebäugelte ich erstmals damit, Polizist zu werden. Auch der Liebe wegen.

Interessant, erzählen Sie mehr dazu.
Ich habe ursprünglich Koch gelernt. Im Militär wurde ich als Schütze der Panzerabwehrlenkwaffe ausgebildet. Nachdem ich den «scharfen Schuss» geschossen habe, wechselte ich in die Küche. Dort habe ich weitergemacht, liess mich zum Militär-Küchenchef ausbilden. Nach dem Abverdienen lernte ich meine künftige Frau kennen und kam dort mit dem Polizeiberuf in Kontakt. Ihr Vater war Polizist und so bekam ich Einblick in diese Arbeit.

Haben Sie dann sofort zur Polizei gewechselt?
Nein, ich habe nach dem Militärdienst noch zweieinhalb Jahre als Koch weitergearbeitet. Danach habe ich mich in Zofingen und in Baden – wo ich aufgewachsen bin – beworben. Stadtammann Dr. Willy Loretan mit seinen Ratskollegen hat mich anlässlich einer Stadtratssitzung ausgewählt und bei der Stadtpolizei Zofingen damals angestellt.

Hätten Sie lieber die Stelle in Baden gehabt?
Anfänglich schon, doch im Nachhinein bin ich froh, denn es ist ein Vorteil für einen Polizisten, an einem Ort zu arbeiten, an dem man nicht aufgewachsen ist. Man hat etwas Distanz und ist weniger befangen.

Haben Sie das Kochen nie vermisst?
Nein, vermisst habe ich es nie. Die Zukunftsperspektiven waren es, die mich veranlassten, den Kochberuf zu verlassen.

Kochen Sie heute noch oft?
Wenn es die Zeit zulässt, koche ich sehr gerne für Freunde und Familie.

Gibt es ein Lieblingsgericht?
Nicht unbedingt, ich schätze die «gutbürgerliche Küche». Ich geniesse schmackhafte Fleischgerichte vom Grill oder Niedergegartes. Sehr gern mag ich auch Kalbsleber. Auswärts esse ich eher asiatisch, da ich das selber nicht koche.

Was fasziniert Sie an der Polizeiarbeit?
Der Polizeiberuf ist aus meiner Sicht einer der vielseitigsten, wenn nicht der vielseitigste Beruf überhaupt. Wenn wir mit unserer Arbeit beginnen, wissen wir nie, was uns bis zum Feierabend erwartet. Es ist nicht immer alles hoch spannend, was es zu erledigen gibt, aber die Arbeit ist verantwortungsvoll und abwechslungsreich wie kaum eine andere.

Welches sind die grössten Unterschiede seit Ihrem Start vor bald 32 Jahren und heute?
Früher war ich im Aussendienst, auf Patrouille bzw. an der Front tätig und mit Polizeieinsätzen vertraut. Dort muss man taktisch anders vorgehen als bei meiner heutigen Arbeit, die zu einem Grossteil aus Projektmanagement und Personalgeschäften besteht, aber auch der Zusammenarbeit mit der Politik und den Führungsorganisationen der 23 Gemeinden, die die Repol betreut. Trotz den grossen Unterschieden von einst und heute interessiert es mich noch sehr, was an der Front geschieht.

Wie nahe sind Sie noch an der Front?
Sehr nahe. In meinem Büro läuft immer der Polizeifunk. Bei schwierigen Einsätzen klinke ich mich ein, gehe persönlich vor Ort und unterstütze die Teammitglieder.

Welche Eigenschaften muss ein Polizist zwingend mitbringen, um einen guten Job machen zu können?
Ein Polizist muss geistig und körperlich fit und ausdauernd sein. Er muss den Kontakt zu den Menschen lieben und hilfsbereit sein. Er muss auf Leute zugehen können und sich mündlich und schriftlich gut ausdrücken können.

Ist es schwierig, Polizeinachwuchs zu finden?
Nein, schwierig ist es nicht. Es gibt viele junge Menschen, die gerne zur Polizei wechseln möchten. Wir haben jedoch ein sehr strenges, mehrschichtiges Auswahlverfahren, welches zu einer hohen Hürde wird für viele Interessenten.

Was ist oft ausschlaggebend für eine Absage?
Nach dem ersten Gespräch fallen rund 50 Prozent der Bewerber weg. Danach folgt der 12-Stunden-Test in der interkantonalen Polizeischule Hitzkirch, danach sind meist nur noch ganz wenige im Rennen um eine Stelle. Grosse Defizite stellen wir seit Jahren im Bereich der Sprache und der Ausdrucksweise fest. Die Kommunikation ist aber ein grosser und wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit.

Sie sind Prüfungsexperte an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch. Wo sind die grössten Unterschiede in der Ausbildung zu früher?
Der Ausbildung wird heute viel mehr Gewicht verliehen. Früher gab es ganz viele verschiedene Ausbildungen, jeder Kanton hatte seine eigene, teilweise sogar jede grössere Stadt. Als der Bund im Mai 2003 das Berufsstatut einführte und der Polizeiberuf mit einem Fähigkeitszeugnis erlernbar war, wurde die Ausbildung vereinheitlicht.

Was heisst das genau?
Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch IPH ist das Aus- und Weiterbildungszentrum von elf Konkordatskantonen aus der Nordwest- und Zentralschweiz. Hier sind auch die Aargauer Regional- und Stadtpolizeien angeschlossen. Alle Aspirantinnen und Aspiranten absolvieren die gleiche Grundausbildung, egal ob sie bei einer Regionalpolizei oder der Kantonspolizei angestellt sind.

Ist die Regionalpolizei weniger attraktiv als die Kantonspolizei?
Das würde ich so nicht sagen. Man muss sich einfach bewusst sein, in welche Richtung man gehen möchte. Ob man lieber in der lokalen Sicherheit arbeitet oder in der kantonalen Umgebung. Die Regionalpolizei ist viel näher beim Bürger und man muss den Aussendienst mögen. Die Kantonspolizei erledigt nach der Tatbestandsaufnahme viel Ermittlungsarbeit im Büro. Ich behaupte, die Regionalpolizei ist vielseitiger.

Bewerben sich immer noch junge «Rambos»?
Nein. Das ist auch ein «No-Go». Wenn jemand glaubt, er könne mit der Uniform eine Machtposition ausüben, dann ist er am falschen Ort.

Stimmt es, dass Polizisten mehr aggressivem und respektlosem Verhalten ausgesetzt sind als früher?
Ja, leider. Wir bekommen diese Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei und dem Staat regelmässig zu spüren. Der Respekt gegenüber der Polizei nimmt leider stetig ab, man wird heute zum Teil direkt angegriffen.

Auch Ihre Mitarbeiter?
Ja, leider! Zum Glück wenig mit Waffen, aber auch das kam schon vor. Meist stehen die Personen unter Alkohol oder Drogen, wenn es zu solchen Übergriffen kommt.

Was muss sich ein Polizist heute alles gefallen lassen?
Zu viel! Wird ein Polizist angegriffen, so hat er das Recht, sich zu verteidigen. Heute kommt jedoch erschwerend hinzu, dass solche Aktionen oft noch gefilmt und in den sozialen Medien verbreitet werden. Auch darauf müssen wir vorbereitet sein. Eine Armlänge Distanz zu den Personen lautet unsere Devise.

Hatten Sie auch schon verletzte Polizisten im Corps?
Ja, das hatten wir auch schon. Streitdrohungen sind leider heute fast an der Tagesordnung und die gehen nicht immer glimpflich aus.

Haben Sie Ihre Waffe auch schon mal eingesetzt?
Ja, bei verschiedenen Aktionen wie Hausumstellungen oder speziellen Kontrollen, doch schiessen musste ich zum Glück noch nie.

Was geht in einem Polizisten ab, der die Pistole gezückt hat?
Die psychische Belastung rund um eine mögliche Schussabgabe ist riesig. Vor allem weil innert Bruchteilen von Sekunden entschieden werden muss, darf, kann oder muss ich jetzt schiessen. Es ist im Polizeigesetz klar geregelt und es soll das letzte Mittel sein. Zulässig ist der Waffeneinsatz in Notwehr und Notwehrhilfesituationen. Das Ganze wird natürlich in Trainingseinheiten immer wieder geübt.

Ein Regionalpolizist gab 2016 im Boowald einen Schuss ab, als er von einem Mann mit einer Axt angegriffen wurde. Was löste dieser Waffeneinsatz alles aus?
Der Waffeneinsatz löst immer sofort ein Verfahren aus, das bereits vor Ort beginnt. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Waffeneinsatz angebracht war oder nicht. Es ist wichtig und richtig, dass die Schussabgabe untersucht wird, aber die Verfahren müssten schneller abgeschlossen werden, denn die Betroffenen stehen über lange Zeit unter riesigem Druck. Meist dauert es zwischen einem und vier Jahren, bis so ein Verfahren abgeschlossen ist, und das erschwert die weitere Arbeit und das Leben der Polizisten sehr. In unserem Fall wurden die Ermittlungen gegen die beteiligten Polizisten nach sechs Monaten abgeschlossen und das Verfahren eingestellt.

Was war Ihr skurrilster Fall, den Sie erlebt haben?
Ein Häftling ist während der Einvernahme aus dem Fenster gesprungen und geflüchtet. Dies hat umgehend einen Alarm ausgelöst, alle verfügbaren Kräfte wurden aufgeboten, so auch ich. Eine innere Stimme sagte mir, ich soll im Rosengarten beim alten Urnenfriedhof nachschauen. Und tatsächlich, der Mann hat sich dort auf einem Baum versteckt. Er liess sich nach einem kurzen Gespräch widerstandslos festnehmen. In einem anderen Fall handelte es sich um häusliche Gewalt, bei dem das renitente Verhalten des Aggressors einen Pfeffersprayeinsatz meinerseits auslöste.

Welcher Fall hat Sie persönlich am längsten beschäftigt?
Als junger Polizist, ich war noch kein Jahr im Amt, musste ich an einen Verkehrsunfall ausrücken, bei dem ein Kind unter einen Lastwagen kam und verstarb. Der Fall im Boowald 2016 beschäftigte mich auch sehr lange, waren doch drei meiner Leute darin involviert, Staatsanwälte, der Polizeikommandant der Kantonspolizei und ein Rechtsanwalt. Das hatte ich zuvor so noch nie erlebt.

Wie verarbeitet man so schlimme Ereignisse?
Heute ist das viel besser als früher. Man bespricht im Nachhinein die speziellen Einsätze, das Vorgehen, die Lehren daraus und es kann auch psychologische Hilfe beigezogen werden. Falls nötig können auch Therapien angeordnet werden.

In welchem Fall macht das Sinn?
Wenn einem Bilder eines Ereignisses zwei bis drei Tage später nicht aus dem Kopf gehen, dann muss man etwas unternehmen. Wir haben polizeiintern Spezialisten, die wir jederzeit beiziehen können, das ist für alle sehr hilfreich. Als Polizeichef ist es mir wichtig zu spüren, wie es den beteiligten Einsatzkräften geht, und Nachbesprechungen werden wenn nötig durchgeführt.

Häusliche Gewalt nimmt immer mehr zu, wie geht die Polizei damit um?
Die häusliche Gewalt beschäftigt uns sehr. Es sind aber nicht nur die Fälle als solches, es ist auch der administrative Aufwand, den so eine Situation nach sich zieht. Für jeden Vorfall muss ein dreiseitiges Formular ausgefüllt werden. Die Spannweite der häuslichen Gewalt ist riesig, sie beginnt bei Streitigkeiten in der Familie und endet bei massiven körperlichen Übergriffen oder gar Tötungsdelikten. Nicht jeder Fall löste eine Anzeige aus, aber jeder Fall viel Arbeit.

Wie ist das Vorgehen bei einem Einsatz?
Kurz zusammengefasst: «Wer schloot, de goot!» Wenn wir in eine Familie kommen, in der eine Partei zugeschlagen hat, dann hat das eine Wegweisung zur Folge. Die fehlbare Person muss die Wohnung für mindestens 5 bis 14 Tage verlassen und dann schalten sich die KESB oder die Sozialen Dienste ein.

Geht häusliche Gewalt immer noch hauptsächlich von Männern aus?
Nein, es gibt auch Frauen, die immer wieder Einsätze auslösen.

Wo sollte der Gesetzgeber schärfere Strafen vorsehen – aus Polizeisicht?
Gewalt gegen die Polizei muss viel härter bestraft werden. Die Gewalt geht ja nicht nur gegen den Polizisten als Person, sondern gegen die Marke Polizei und das ist auch ein Angriff gegen den Staat!

Welche Sünder kommen aus Ihrer Sicht zu mild weg?
Wenn ich Leute sehe, die beim Autofahren das Telefon am Ohr haben oder gar noch ein WhatsApp schreiben, das wird von mir aus gesehen mit 100 Franken viel zu wenig streng bestraft. Das müsste aus meiner Sicht bis zum Führerausweisentzug gehen, dann zeigt es erst Wirkung.

Sie decken mit den 37 Polizisten das grösste Repolgebiet im Kanton Aargau ab. Hätten Sie lieber mehr Polizisten im Corps oder weitere Gemeinden bei der Regionalpolizei Zofingen?
Wir haben genügend Polizistinnen und Polizisten für unser Gebiet. Die einzige Gemeinde, die ich mir vorstellen könnte, wäre Hirschthal, weil sie in der Durchfahrt von unserem Einsatzgebiet liegt. Ansonsten möchte ich das Gebiet nicht vergrössern, es ist sonst schon gross genug. Wenn wir vom äussersten Punkt in Murgenthal bis nach Schmiedrued-Walde fahren, haben wir rund eine halbe Stunde Anfahrtsweg …

Sie haben beim Unwetter am 8. Juli sieben der neun Fahrzeuge verloren. Befinden sich die neuen wieder im zweiten Untergeschoss oder haben Sie neue Parkplätze seit dem Unwetter?
Leider ist es nicht möglich, unsere Fahrzeuge an einem anderen Ort zu parkieren. Ich bin der Meinung und hoffe natürlich, es war ein «Jahrhundertereignis», welches so nicht mehr vorkommen wird. Sollte eine Unwetterwarnung in dieser Grössenordnung von der Meteo Schweiz eingehen, werde ich die Dienstfahrzeuge möglichst schnell aus der Tiefgarage ausfahren lassen (lacht). Wenn die Zeit reicht, wäre das aus meiner Sicht das einzige Mittel, den Schaden zu begrenzen.

Wurden Sie auch schon gebüsst?
(lacht) Ja, auch ich wurde schon gebüsst. Zu mehr als Ordnungsbussen ist es aber zum Glück noch nicht gekommen.

Es tönt zwar speziell, aber Sie haben als Schweizer Polizist auch schon im Ausland gearbeitet. Erzählen Sie kurz.
Ach so, Sie meinen den «Tiger»-Einsatz als Flugbegleiter bei der ehemaligen Swissair. Das war eine sehr wertvolle Erfahrung und interessante Weiterbildung. Exakt ein Jahr vor dem Grounding der Swissair war ich Oktober/November 2000 als Sky Marshall unterwegs. Mit einem heute befreundeten Polizeikollegen habe ich sehr viele Destinationen in Europa, Afrika und Asien bereist. Vorwiegend waren wir in dieser Zeit mit der MD11 der Swissair unterwegs. Ich bin gerne nach zwei Monaten wieder am Boden geblieben und in «mein» Korps zurückgekehrt. Auf gewissen Strecken erfolgen diese Einsätze als Sky Marshall als auch heute noch routinemässig. Wenn es die internationale Lage erfordert, können sie auch ohne Probleme für andere Flüge eingesetzt werden.

Sie haben ja schon so viel erlebt als Polizist, auch mit einigen Ihrer ehemaligen Polizeichefs, da gäbe es doch bestimmt genügend Stoff für ein tolles Buch. Ist etwas geplant?
Mit Sicherheit würden diese Erfahrungen, die ich als Polizist und als Stellvertreter der verschiedenen Polizeichefs erlebt habe, ein Buch füllen. Ob ich dieses Projekt einmal an die Hand nehme, weiss ich noch nicht. Sind wir doch mal gespannt, was die Zukunft noch so mit sich bringt.

Zur Person Stefan Wettstein (1. September 1962) begann am 1. September 1986 bei der Stadtpolizei Zofingen, die am 1. Januar 2007 zur Regionalpolizei Zofingen umfunktioniert wurde. Vom 1. Januar 2000 bis 31. Oktober 2013 war er Polizeichef-Stellvertreter, 2008, 2009, 2012 und 2013 leitete er die Regionalpolizei Zofingen immer wieder interimistisch. Seit 1. November 2013 ist er nun Chef der Regionalpolizei Zofingen. In seiner Freizeit treibt er Sport im Fitnessbereich, schwimmt und wandert gerne, liebt das Engadin, die Berge und im Winter das Skifahren. Er ist geschieden, lebt aber seit vielen Jahren glücklich in einer festen Partnerschaft.

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Leiten die Regionalpolizei Zofingen: (v. l.) Bernhard Müller (Stv. Polizeichef), Stefan Wettstein (Polizeichef) und Reto Tresch (Stv. Polizeichef II). Bild: zvg
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