Patrick Räbmatter: Weniger ist manchmal mehr

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Patrick Räbmatter (rechts) will glänzen wie im Vorjahr (hier beim Saisonhöhepunkt, dem Unspunnen-Schwinget). (Bild: mwy)

Der Eidgenosse Patrick Räbmatter hat einen anstrengenden Winter hinter sich. «Schwingerisch habe ich mehr gemacht als auch schon», erklärt der 27-jährige Uerkner, «und im Kraftbereich habe ich das Pensum beibehalten.» Weil er zudem ein grösseres Augenmerk auf seine Ernährung gelegt hat, sind 15 Kilogramm «Räbi» verschwunden. «Ich bin ‹nur› noch 140 Kilogramm schwer, habe aber trotzdem an Kraft zugelegt», freut sich der Lastwagenchauffeur, «ausserdem bringt die Gewichtsreduktion mit sich, dass ich bezüglich Wendigkeit und Explosivität Fortschritte machen konnte.» Das zeigt sich beispielsweise bei einem seiner Lieblingsschwünge, dem Schlungg, «jetzt lande ich nicht mehr so oft auf dem eigenen Rücken».

Neben den Einheiten im Schwingkeller des Schwingklubs Zofingen und Umgebung hat sich «Räbi» ab und zu auch bei den Langenthaler Kollegen vorbereitet. Einen persönlichen Schwingtrainer hat er momentan aber nicht. «Es wäre schon schön, jemanden an meiner Seite zu haben», gibt er zu. Vielleicht ergebe sich diesbezüglich in den nächsten Monaten noch etwas.

Dass er es aber auch «alleine» kann, hat der Eidgenosse beim Aufgalopp in die Saison bereits zweimal bewiesen. Sowohl beim Hallenschwinget Brunegg als auch zwei Wochen später beim Rangschwinget in Grenchen schwang «Räbi» zweimal deutlich obenaus. Dabei musste er bisher erst eine einzige Niederlage (im Brunegg-Schlussgang gegen David Schmid) einstecken. «Dass es gleich so gut läuft, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet», gibt Patrick Räbmatter zu, «aber ich habe jeweils einen guten Tag erwischt.» Unter anderem bettete er den routinierten Eidgenossen Bruno Gisler zweimal ins Sägemehl.

Selbstverständlich wünscht sich der 27-Jährige, dass die Saison 2018 in ähnlichem Stil weitergeht, etwa am Sonntag beim Guggibad-Schwinget ob Buttwil: «Ich möchte zeigen, was ich gelernt habe und einfach möglichst guten Schwingsport bieten.»

Obwohl in diesem «Zwischenjahr» ein ganz grosser Höhepunkt wie das «Eidgenössische» oder der Unspunnen-Schwinget auf dem Programm fehlt, hat sich «Räbi» für die nächsten Monate ehrgeizige Ziele gesetzt. «Ich will Kränze sammeln», sagt der Uerkner, «neun wären möglich, deren sieben sollten machbar sein.» Zum Vergleich, 2016 waren es sechs und im vergangenen Jahr, in dem er lange mit einer Verletzung zu kämpfen gehabt hatte, holte er vier Auszeichnungen. Als Saisonhighlight bezeichnet Patrick Räbmatter das 112. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest, das am 1. Juli in Ruswil stattfinden wird. 

 

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