Leerber Musig: Von Mixed Pickels und einem eiskalten Bankräuber - GALERIE

Elf bekannte Leerber Musiker boten beste Unterhaltung mit ihren Blechblasinstrumenten, Mitsummen und Klatschen im Takt war erlaubt. Bei dem Stimmungslied «Schöne Maid» blieb den Zuhörern fast nichts anderes übrig, der einfallsreiche Text mit «ho-ja, ho-ja, ho» blieb dafür allen erspart. Ein atemberaubendes Solo legte Silvia van Rijs auf ihrem Euphonium mit «Tenora» hin. Tief Luft holen gehörte dazu. Was Iris Suter auf ihrem zwölfteiligen Schlagzeug anstellen kann, bewies sie mit «Don’t feed the drummers». Vor der Schornsteinfeger-Polka kündigte Mezzocornet-Bläserin Hanni Lüscher an, die Leerber Musig müsse sich umziehen. Mit dem Aufsetzen eines schwarzen Zylinders war das rasch erledigt.

Herausforderndes Ratespiel
Was wollte man mehr an diesem unterhaltsamen Abend in der Kirchleerauer Turnhalle. Natürlich gab es das obligatorische Ratespiel. Wie lang sind die Spaghetti und wie viele Stühle sind im Saal aufgestellt? Wie gross ist das Abtropfgewicht des Mixed Pickles im Glas und wo kommen die Beatles her? Die Auflösung gabs zum Schluss. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet hatte, durfte sich als Erster an den Tischen vor der Bühne bedienen. Die freie Auswahl hatte man mit acht von zehn richtigen Antworten.

«Fast enttäuschend», kommentierte Bb-Bassist Kurt Lüscher das Resultat. War das Zahlenraten zwischen den Stücken zu schwierig? Immerhin kamen die Beatles zu Wort, im Potpourri mit «All you need is love», «Obladi Oblada» und «Yesterday». «Mixed Pickles», der erfolgreiche Titel der Big Band von Willy Berking aus den 50er-Jahren, durfte eh nicht fehlen. Der obligatorische Marsch – Colonel Bogey, auch bekannt als River-Kwai-Marsch – lud einmal mehr zum Mitpfeifen ein und die Trompetenventile stehend drückte Christian van Rijs bei der «San Francisco»-Zugabe.

Geld, Liebe und eine (Un-)Tote
Doch damit nicht genug. Spannend wurde es im Lustspiel «Mary und Joe», einem Einakter von Lukas Bühler. Killer-Joe (Daniel Hunziker), der angeblich eine Bank in Kirchleerau überfallen hat und mehrere tausend Franken erbeutete, flüchtete ausgerechnet in das Haus von Mary (Charlotte Schlatter), die ihr ehemaliges Schulschätzli Seppeli sofort wiedererkannte. So ganz ohne Gegenleistung wollte sie ihm nicht helfen. Von einer Reise in die Karibik war die Rede. Doch das Geld war plötzlich verschwunden, und mit ihm die italienische Putzfrau Biondi (Hanni Lüscher), obwohl diese kurz vorher noch leblos auf einem Sessel herumlag. Da konnte auch Schwester Elisabeth (Jennifer Schlatter) von der Spitex nicht helfen. Noch weniger schafften das die zwei Typen von der Polizei. Herr Hösli (Martin Hegg) wurde ständig von seiner Mutter angerufen und Detektiv Schmutz (Hans Müller) durfte nur Protokoll führen. Zwei übereifrige Polizisten und eine schlaue Maid, schon war der Bankräuber in Sicherheit, könnte man philosophieren. Jedenfalls, fällt das «Meieli» ihm um den Hals, und das Geld spielte keine Rolle mehr. Nach einer Stunde war der Fall fast gelöst, nicht aber von den Blauhemden.

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