Alles super – oder vielleicht doch nicht?

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Mehr als 8000 Zuschauer verfolgten am Sonntag in der Swiss-Arena in Kloten den Superfinal der NLA-Unihockeyaner. Die Stimmung war bestens und das Spiel hielt, was es versprach. Schliesslich feierte Köniz seinen ersten Schweizer-Meister-Titel. Sieg ist Sieg, Titel ist Titel, aber mir hat sich dennoch die Frage gestellt, ob sich das richtige Team durchgesetzt hat. Wie hätte es ausgesehen, wenn statt einer einzelnen Finalbegegnung eine Serie über den Titel entschieden hätte? Das Interesse am Superfinal gibt den Verantwortlichen recht, aber ich kann mich trotzdem nicht damit anfreunden. In einer Serie kann man sich einmal einen schlechten Tag erlauben, kranke oder verletzte Spieler haben die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Geschehen einzugreifen. Selbst, wenn ein Schiedsrichter einen entscheidenden Fehler machen sollte, ist noch nicht alles verloren. Die Teams dürfen mindestens zweimal vor eigenem Publikum antreten und der Qualifikationsbeste verdient sich für die Gesamtleistung der Saison sogar einen kleinen Vorteil. Noch fairer ist nur das ursprüngliche Modell: Jeder spielt gegen jeden einmal zuhause und einmal auswärts. Wer am Schluss am meisten Punkte hat, ist Meister.

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