Unfallstatistik: Telefonieren, Zigarette, Navi, SMS: Unaufmerksamkeit = Crash

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Im Oktober 2017 prallte ein junger Autofahrer mit seinem Wagen zwischen Bottenwil und Zofingen in die Bäume. ARCHIV
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2017 gab es im Kanton Aargau beim Motorfahrzeugbestand ein Wachstum um 1,6 Prozent. Eine immer grössere Verkehrsdichte schlägt sich auch in den Unfallzahlen nieder. Glücklicherweise nicht im selben Wachstumstakt. Gesamtkantonal registrierte die Polizei 2445 Unfälle – 173 mehr als 2016. Im Bezirk Zofingen musste die Polizei 16 zusätzliche Rapporte aufnehmen. Leider auch zwei Unfälle mit Todesfolge.

Während 2016 auf den Strassen der Region keine Todesopfer zu beklagen waren, stürzte im August 2017 ein 71 Jahre alter Velofahrer auf der Strasse von Mühlethal nach Uerkheim so unglücklich, dass er seinen Verletzungen erlag. Ein weiterer Selbstunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich im Oktober auf der Strasse Bottenwil-Zofingen. Aus unklaren Gründen kam ein junger Autolenker im Wald von der Strasse ab und prallte mit seinem Wagen in die Bäume.

Schlimme Einzelschicksale, welche sich auch in der kantonalen Statistik niederschlagen: Letztes Jahr stieg die Zahl der Todesopfer um drei auf 17. Positiv ist aber, dass der Anteil der Todesopfer bei dem schwächsten Verkehrsteilnehmer – den Fussgängern und Velofahrern – auf rund einen Drittel zurückgegangen ist. Deutlich zum Besseren verschoben hat sich – insbesondere bei den Autoinsassen – die Zahl der Schwerverletzten hin zur Diagnose leicht verletzt.

25,3 Prozent der Schwerverletzten waren mit einem E-Bike auf der Strasse. Bei den Insassen von Personenwagen sank die Zahl hospitalisierter Unfallopfer inzwischen auf rund 10 Prozent – was auf moderne Sicherheitstechnik zurückzuführen ist. Die hat ihren Preis. So stiegen die Sachschäden kantonsweit um 800 000 auf 18,1 Millionen Franken an – jene im Bezirk gar um 600 000 Franken auf 2,25 Millionen. Wurden in der Region Zofingen besonders viele teure Autos zu Schrott? Die Zahlen von Statistik Aargau schweigt sich da aus.

Telefonieren, Zigarette, SMS
Zu den Unfallursachen steht eines fest: Spitzenreiter ist Unaufmerksamkeit – Telefonieren, Navi-Bedienen, Essen, Trinken, Zigarette-Anzünden oder gar Chatten und SMS-Schreiben während der Fahrt am Lenkrad.

In den Zahlen für die einzelnen Gemeinden (die Tabelle) sind die Unfälle auf den Autobahnen A1 und A2 nicht enthalten. Sie verzerren die Zahlen zum Unfallgeschehen auf dem eigentlichen Strassennetz der Gemeinden. Rothrist käme auf 62 Unfälle, Oftringen auf 65 und Kölliken auf 36. Insgesamt geht es um 72 polizeilich registrierte Unfälle auf Nationalstrassen, die durch den Bezirk führen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Unnötig!

W.Lienhard
schrieb am 26.04.2018 13:45
War das wirklich nötig, dieses Bild wieder zu veröffentlichen?! Wisst ihr eigentlich, was ihr damit den Angehörigen antut? Ein Symbolbild hätte es wohl auch getan. Unglaublich dieser Mangel an Empathie!
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