«Musig i de Altstadt»: Festival-Gelände wird grösser, Line-Up bleibt stark

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Das OK von «Musig i de Altstadt»: Thomas Garcia, Céleste Urech und Christian Senn (v. l.). Es fehlt Oliver Dredge. Foto: Claudio Thoma / Aargauer Zeitung

Wer letztes Jahr am «Musig i de Altstadt» bei James Gruntz’ Auftritt in der Markthalle stand, fühlte sich wie eine Ölsardine. Und nicht nur in der Halle, auch davor war das Gedränge gross. Wer den Act nicht nur hörte, sondern auch tatsächlich sah, hatte Glück. 

Doch dieses Jahr (24. und 25. August) wird alles anders. Die Organisatoren von «Musig i de Altstadt» (Präsident Céleste Urech, Christian Senn, Thomas Garcia und Oliver Dredge) haben einen neuen Platz für ihre Hauptbühne gefunden: den Schlossplatz. Hier wird – die definitive Bewilligung durch die Stadtpolizei vorbehalten – die zehn auf achteinhalb Meter grosse Bühne im abschüssigen Teil aufgebaut, rund 20 Meter vor der Fassade des Stadtmuseums. So sieht nicht nur jeder Zuschauer etwas, es gibt auch genügend Platz und das Wichtigste: Die Soundqualität wird besser.

Zwei Knaller für Hauptbühne
Der Blick auf die Hauptbühne wird sich definitiv lohnen. Für den Freitag ist es Oliver Dredge gelungen, die Berner Überflieger Lo & Leduc mit ihrer Update-Show exklusiv im Aargauer Festivalsommer zu verpflichten. Sie werden das im Februar veröffentliche Gratis-Album «Update 4.0» inklusive der Hitsingle «079» (seit sechs Wochen auf Platz 1 der Singlecharts) und «Chileli vo Wasse» präsentieren.

Am Samstagabend wird mit The Gardener and the Tree eine andere Schweizer Band auf der Hauptbühne stehen. «Die Schaffhauser sind die Schweizer Band der Stunde. Bereits im Herbst haben sie auf ihrer ausverkauften Clubshow-Tournee bewiesen, dass sie bereit für die grossen Bühnen in der Schweiz und im Ausland sind», sagt Dredge. «Wir freuen uns sehr, dass wir diese Bands an unser Festival holen konnten.»

«In der Markthalle und darum herum wurde es jeweils so eng, dass wir dem Besucher nicht mehr das ultimative Erlebnis bieten konnten; weder war die Sicht gut, noch der Ton», sagt Christian Senn zum Entscheid der Bühnenverlegung. Der Schlossplatz biete sich als Ersatz bestens an, nicht nur dem abfallenden Gelände, sondern auch der Grösse wegen. «Für uns spielt die Musik die absolute Hauptrolle, und hier können wir dem Besucher eine wesentliche Verbesserung bieten. Wir haben mehr als genug Platz und freie Sicht auf die Bühne», sagt Céleste Urech. Wie die letzten Jahre rechnet das OK mit zwischen 12 000 und 15 000 Besuchern.

Neu hat das OK für den Backstage-Bereich das Kultur- und Kongresshaus am Schlossplatz gemietet; hier sollen die Künstler nicht nur betreut werden, sondern sich auch gegenseitig treffen. «Wir möchten Begegnungszonen schaffen, damit sich die Künstler untereinander austauschen und Lust darauf bekommen, gemeinsam Musik zu machen», sagt Thomas Garcia. Bei einem ersten Versuch im letzten Jahr habe das bereits wunderbar geklappt; der spontane Auftritt vom Hamburger Hauptact Käptn Peng & die Tentakel von Delphi mit hiesigen Musikern auf der Jam-Bühne in der Kronengasse ist allen noch in lebhafter Erinnerung. «Solche Begegnungen machen ‹Musig i de Altstadt› auch aus», sagt Garcia.

Ansonsten ändert sich am Bühnenkonzept nicht viel. Wie die letzten beiden Jahre wird die Bühne am Holzmarkt aufgebaut, der Graben soll dafür ebenfalls wieder an beiden Abenden für den Verkehr gesperrt werden. In der Altstadt verteilt wird es total 16 Spielorte geben, von der Bühne mitten in der Gasse über die Stadtkirche bis zum Ladenschaufenster. «Wir können wieder auf einen unglaublichen Rückhalt seitens der Gastronomen zählen», sagt Garcia. Viele unterstützen den Anlass bereits seit Jahren, mit der Entwicklung des Anlasses sei die Bereitschaft zur Unterstützung noch grösser geworden.

Absolute Priorität hat für das OK die Qualität der Musik, die mit guter Technik und erfahrenen Technikern erreicht werden kann. Auf Dekoration wird bewusst verzichtet. «Riesige Bühnen lenken vom Wesentlichen ab. Die Hauptsache ist die Musik, die Kulisse der Altstadt. Mehr braucht es nicht», so Garcia.

Buton wird teurer
Die aktuell wohl erfolgreichsten Schweizer Künstler als Hauptact, ein Backstage-Bereich im KUK, ein noch grösseres Festivalgelände – das alles kostet. Und doch bleibt das «Musig i de Altstadt» auch in der 14. Ausgabe ein kostenloses Festival. Wichtige Einnahmequelle sind nebst den Sponsoren die Festival-Buttons, die im Vorfeld und am Anlass verkauft werden. Bei rund 13'000 Besuchern waren es letztes Jahr über 2000 verkaufte Buttons. «Wir haben beschlossen, den Preis für den Festival-Button von 5 auf 10 Franken zu erhöhen», sagt Christian Senn. Aus Sicht des OK eine angemessene Erhöhung. «Wer den Anlass zu schätzen weiss, wird das sicher auch gerne bezahlen.»

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