REGA 2018 ist auf gutem Kurs

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Der Gewerbeverein Reiden und Umgebung traf sich am vergangenen Freitag zu seiner 112. ordentlichen Generalversammlung. Nach einem Apéro auf der Terrasse des Landhauses zum Lerchenhof begrüsste Präsident David Kunz die 67 Gewerblerinnen und Gewerbler zur GV. Speditiv brachte Kunz das Protokoll der vergangenen GV zur Abstimmung und liess das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Speziell erwähnte er die erfolgreiche Teilnahme am Fasnachtsumzug, wobei er ein zukünftiges Mitmachen nicht ausschloss.

Die Jahresrechnung 2017 konnte mit einem Erfolg von 1831.53 Franken abgeschlossen werden. Massgeblich zu diesem Erfolg hat die Gewerbezeitschrift «Reiden Magazin» beigetragen. Diese Zeitschrift rund um das lokale Gewerbe, ergänzt mit Informationen aus dem Gemeindehaus, konnte, trotz den Aufwendungen von rund 48000 Franken, mit einem Ertragsüberschuss von knapp 4000 Franken zu Buche geschrieben werden und stellt somit eine starke Einnahmequelle dar. Für das kommende Vereinsjahr budgetierte der Rechnungsführer Markus Willi ein positives Ergebnis von insgesamt 635 Franken.

Bestätigung des Präsidenten
Im Zuge des Traktandums Wahlen/ Vorstand wurden David Kunz und Ueli Müller mit kräftigem Applaus für weitere drei Jahre in ihre jeweils dritte Amtsperiode als Präsident respektive Vizepräsident bestätigt.

80 Teilnehmer angemeldet
Aufgrund der entschuldigten Abwesenheit des OK-Präsidenten Hans Kunz wurden die Informationen bezüglich der REGA 2018 knapp gehalten. David Kunz versicherte aber, «dass es gut kommen wird». Weiter teilte er mit, dass man momentan bei etwa 80 Ausstellern sei. «Die Halle sowie die Zelte sind bereits ausgebucht; nach wie vor sind aber noch Aussenstände verfügbar», so Kunz.

Perspektiven für Jugendliche
Als spezieller Programmpunkt stand die Vorstellung des Zentrums für Brü- ckenangebote (ZBA) Luzern. «Das Zentrum ist im Volksmund bekannt als 10. Schuljahr, kümmert sich aber auch um die Integration von späteingereisten Jugendlichen und Flüchtlingen in die Berufsbildung», so Ralf Steigüber, Lehrperson des Zentrums. Nach diesen Einführenden Worten gab er das Rednerpult frei für Soltani Abolfazl.

Der 17-jährige Afghane, der im Iran aufwuchs, flüchtete im Jahr 2016 über Griechenland in die Schweiz. «In der Schweiz angekommen, war es wirklich sehr schwierig», so Abolfazl. Er habe weder Deutsch noch Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch gekonnt. Erst ein Sprachkurs der Caritas konnte den jungen Mann auf das vom ZBA Luzern geforderte Sprachniveau bringen.

Durch die gezielte Ausbildung am Zentrum, insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik, sollen die Jugendlichen innert zwei bis drei Jahren auf die Absolvierung einer Lehre mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) vorbereitet werden. Um den jungen Menschen eine solche Perspektive zu bieten, ist das ZBA Luzern ständig auf der Suche nach Schnupperlehren, Praktikumsstellen und schlussendlich auch Lehrstellen. Deshalb ermunterte Ralf Steigüber die Reider Gewerbler zur Aufnahme von solchen späteingereisten Jugendlichen. Denn «bekommen sie keine Ausbildung, landen diese jungen Menschen wohl in der Sozialhilfe», so Steigüber.

Elsbeth Lang, Vertreterin des kantonalen Gewerbeverbandes Luzern, stellte kurz den Verband und seine Angebote vor. So beispielsweise die KMUSprechstunde sowie die Tätigkeiten, die insbesondere politischer Natur sind. Denn «die insgesamt 12000 Mitgliedschaften verleihen dem Verband nicht nur Einfluss, sondern fordern auch ein hohes Mass an Verantwortung», sagte Elsbeth Lang. Abschliessend dankte sie den Anwesenden für ihre tagtägliche Unterstützung und deren Engagement zugunsten der Wirtschaft und somit unseren Arbeitsplätzen.

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