Jodlerklub Heimelig: Harmonisch und mit ganz viel Gefühl

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Überzeugte beim Auftakt der Konzertreihe: Der Jodlerklub Heimelig. (Bild: Eugen Bader)

Mit dem «Eigenthalerlied» von Robert Fellman eröffneten die «Heimelig-Jodler» den Konzertabend und hiessen die Besucher herzlich willkommen. Nach der Begrüssung von Vereinspräsident Ueli Röthlin führte Rahel Hodel den ganzen Abend gekonnt und charmant durch das Programm. Unter dem Motto «So tönts be eus» wurden unter der musikalischen Leitung von Judith Weingartner-Steffen die vielseitigen Konzertlieder mit harmonischem Klang und viel Gefühl vorgetragen. Mit ebenso viel Leidenschaft folgten die beiden nächsten Lieder «Bis z’ friede» von Willi Valotti und «Jödele-Bödele» von Hans. W. Schneller.

Ein Duett mit viel Feingefühl
Zur Abwechslung sang das klubeigene Duett mit Judith Weingartner-Steffen und Franz Stadelmann die beiden Lieder «Werum i tue singe» von Marie-Therese von Gunten und «Det wo de Himmel d’ Ärde berührt» vom Entlebucher Ruedi Renggli. Mit ihren bemerkenswerten Jodelstimmen und der Begleitung am Akkordeon von Marina Blum sorgten sie für ein wahrhaftiges Klangerlebnis und berührten das Publikum.

Herzhafter Applaus
Nach der Konzertpause besang der Jodlerklub mit «Senneglück» von P. Müller-Egger wohlklingend das einzigartige Leben der Älpler. Mit Fröhlichkeit und ausgezeichnetem Chorgesang folgte der «Enzischwand-Jutz» vom Entlebucher Komponist Franz Stadelmann. Zum Abschluss gab der Jodlerklub allen Besuchern noch ein «Lebens-Heilmittel» auf den Weg und sang mit grosser Fröhlichkeit das Lied «Lass d’ Sorge Sorge sy», das nach der Feder von Ruedi Bieri geschrieben wurde. Mit der Zugabe «Chum lueg!» von Hannes Fuhrer verdankten die Jodler den herzhaften Applaus. Als Konzertabschluss trugen die «Heimelig-Jodler» mit den singenden Besuchern zusammen, zum Anlass einer Jubilarin im Publikum, den «Geburtstags-Juitz» vor Fredi Wallimann mit viel Freude vor.

Die bekannte Gastformation Jodlerfamilie Sutter aus St. Gallen zeigte, dass sie das Jodeln sozusagen im Blut hat. Der Vater Markus, seine Frau Ursula sowie die fünf Kinder sangen, ganz einzigartig, jedes eine andere Stimme.

Auch das sechsjährige Nesthäkchen Leandra hatte seine Gesangseinlagen und brachte das Publikum zum Staunen und Lachen. Die vier Kinder Jasmin, Lukas, Stefanie und Fabian, bestens bekannt als Familienkapelle «Geschwister Sutter», spielten unbekümmert bekannte und beliebte Lieder und erfreuten damit das Publikum. Ob ein typisches Appenzeller «Zäuerli», ein Naturjodel oder beim Musizieren – dank dem jeweils grossen Applaus gab es etliche Zugaben. Im Anschluss an die Konzertaufführung luden die jungen Musiker noch zum Tanz ein.

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