Rothrister Schüler auf Berufsfindung bei der Franke AG in Aarburg

Die Klasse 6e des Rothmattschulhauses Rothrist war zu Besuch bei der Firma Franke in Aarburg. Der Ausflug war sehr toll, weil wir viel über die Zukunft der Wassertechnik erfahren haben. Die Entwicklung geht dahin, zum Beispiel dasselbe Duschvergnügen bei weniger Wasserverbrauch zu haben. Bei der Franke entwickeln Ingenieure innovative Armaturen. In kleinen Gruppen konnten wir verschiedene Abteilungen besuchen. Unsere Gruppe konnte die Kaffeemaschinenabteilung besichtigen, die Küchenabteilung oder die Abteilung Badezimmer und Waschraum besuchen. Lehrlinge des Franke Berufsbildungs- Zentrums stellten uns ihre Berufe vor und nahmen uns mit zu den entsprechenden Produkten. Franke in Aarburg bildet insgesamt 80 Lernende in 8 verschiedenen Berufen aus. Kilian, Arda, Verdit

Die Kaffeemaschinenbesichtigung
Wir haben bei der Franke die Kaffeemaschinen-Ausstellung besichtigt. Der Vater des Besitzers der Franke AG war ein Kaffeeliebhaber. Sie verkauft am meisten Kaffeemaschinen von allen Kaffeemaschinenherstellern der Welt. Die Franke liefert auch Kaffeemaschinen an Restaurants wie McDonald’s und Starbucks. Eine Kaffeemaschine der Franke kostet zwischen 7000 und 60 000 Franken. Pro Tag werden zwischen 40 und 60 Kaffeemaschinen hergestellt. Pro Woche sind es sogar bis zu 300 Kaffeemaschinen, die hergestellt werden. Da die Franke in 80 Ländern Partner hat, sind ihre Kaffeemaschinen weltweit verbreitet. Da die Franke die Kaffeemaschinen für Starbucks herstellt, haben wir einen Starbucks-Kaffee bekommen. Corina und Lisa

Konstrukteur
Wir durften mit einem Konstrukteur-Lehrling mitgehen und er erklärte und zeigte uns auf einem Rundgang alles. Im ersten Lehrjahr lernt man die Erstellungstechnik und die Gestaltungstechnik. Im zweiten Lehrjahr lernt man die Konstruktionstechnik. Ausserdem lernt man stanzen, schweissen, biegen und fräsen. Im zweiten Lehrjahr muss man auch eine Zwischenprüfung und eine Teilprüfung bestehen. Im dritten Lehrjahr arbeitet man in verschiedenen Abteilungen. Im dritten Lehrjahr hat man die Grundausbildung fertig. Im vierten Lehrjahr ist man schon recht erfahren und auch schon relativ selbstständig. In diesem Jahr muss man dann auch die Abschlussprüfung machen. Ermioni, Valentina und Carolina

Kauffrau, Kaufmann
Die berufliche Grundausbildung dauert drei Jahre. In diesen drei Jahren wechselt man jedes halbe Jahr die Abteilung und besucht die verschiedenen Bereiche wie zum Beispiel Kundendienst, Verkauf Innendienst, Logistik und Spedition, Verkauf Export, Finanz- und Rechnungswesen. Uns hat die Kundendienstabteilung am meisten gefallen, weil man in dieser Abteilung Kontakt zu den Menschen aufbauen muss. Natalie und Merna

Polymechaniker
Uns wurde der Beruf Polymechaniker vorgestellt. Wir sahen da viele Maschinen wie Bohrmaschinen, welche fräsen und pressen. Es gibt computergesteuerte und handgesteuerte Maschinen. Die Presse hat bis zu fünf Tonnen Presskraft. Es gibt vier Lehrjahre in der Ausbildung zum Polymechaniker. Im ersten Lehrjahr schleift, fräst, bohrt und dreht man. Im zweiten Lehrjahr macht man eigentlich genau das Gleiche, aber man hat einfach noch einen Test. Im dritten und vierten Lehrjahr darf man mit den computergesteuerten Maschinen arbeiten. Am Schluss gibt es einen Abschlusstest. Die Polymechaniker machen auch Teile für Flugzeuge und Raketen. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen. Endi, Marco, Ruben

Logistiker/in
Eine Lehrtochter hat uns gezeigt, was ein Logistiker in seinem Beruf alles erledigt. Als Erstes gingen wir in die Paketannahme, da standen sehr viele Pakete. Da erklärte sie uns den Lieferschein. Dann gingen wir in die Lagerhalle. Sie erklärte uns die Regaleinordnung. Das höchste Regal ist acht Meter hoch. Es gab zwei Sorten Stapler, der eine kommt bis acht Meter und der zweite kommt bis zum zweiten Regalstock. Etwas später gingen wir zur Verpackung. Da gab es verschiedene Postenarbeiten. Nach einiger Zeit gingen wir zur Ein-/Ausfuhr. Um 16 Uhr kommen die LKWs und holen die Pakete ab. Am Schluss gingen wir in den Besammlungsraum. Sereina und Nadja

Besuch der Logistik
Wir waren bei der Logistik und haben sehr spannende Informationen erhalten sowie faszinierende Geräte gesehen. Wussten Sie, dass so ein Presser bis zu 800 Tonnen schwer sein kann? Mit dieser Maschine formt man Spülbecken aus Edelstahl. Wir hatten einen sehr netten Lehrling, der uns alles gezeigt hat. Zum Beispiel, wie man die Spülbecken einpackt, schleift, reinigt und verschickt. Die Ausbildung zum Logistiker dauert drei Jahre. Jedes Jahr erhalten die Lehrlinge einen höheren Lohn. Im Jahr hat er bis zu sieben Wochen Ferien. Dieser Job ist sowohl für Männer wie auch für Frauen geeignet. Es war sehr spannend und informativ und wir möchten uns bei dem Lehrling bedanken. Ajla & Jamilia

Fachmann Betriebsunterhalt
Bei diesem Beruf ist man sehr vielseitig. Man muss für die Heizung sorgen, sodass alle Gebäude gut beheizt sind. Das Holz für die Heizung wird in sogenannten Holzsilos gelagert, das Holz wird vom Forstbetrieb gefällt und in die Franke transportiert. Jede Woche kommt ein LKW voller Holz. Die Förderschnecke befördert das Holz in die Verbrennungsmaschine. Dort wird das Holz bei einer Temperatur von 790 °C verbrannt. Man hat sogar ein Büro für Notfälle und Pausen. Sie haben auch ein Lager voller Maschinen, Werkzeuge, Pflanzen und flüssigem Treibstoff. Dieser Beruf besteht aus Helfen, dass die Kollegen sich wohlfühlen. Weiter gehört es auch dazu, dass der Fachmann Betriebsunterhalt das ganze Areal sauber hält. Nicolas, Abel, Jan

Einen grossen Dank an die Franke
Der ganze Tag war äusserst informativ und spannend gestaltet. Wir durften im Betrieb sehr viel erkunden. Wir danken auch den Lehrlingen des Franke Berufsbildung-Zentrums, dass sie sich für uns Zeit genommen haben und uns ihren Beruf nähergebracht haben. Wir durften in den Konferenzraum gehen und der Leiter Berufsausbildung, Herr Kattau, hat uns begrüsst und auch ein schönes Geschenk gemacht. Sereina und Merna

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