FDP Bezirk Zofingen: «Gebt uns eure Sorgen, wir bringen Lösungen!»

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«WorldSkills»-Teilnehmer Kevin Hofer und Markus Strub von der Gebrüder Hallwyler AG erzählten von ihrer Erfahrung an der Weltmeisterschaft. (Bild: Petra Bitterli)

Mit einem motivierenden Grusswort eröffnete Lukas Pfisterer, Präsident FDP Aargau, die Delegiertenversammlung der Bezirkspartei. Er betonte die Wichtigkeit von Ortsparteien. Sie seien die Grundlage, um als Partei die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung zu kennen. «Gebt uns Sorgen, wir bringen Lösungen!», so Pfisterers Aufforderung.

Auch Bezirksparteipräsident Andreas Wagner griff im ersten Jahresbericht die Wichtigkeit der Ortsparteien auf. Eine Parteizugehörigkeit schafft Klarheit über Haltungen, fördert den Austausch, gibt Rückhalt und Informationen. Die FDP sei mit 17 Gemeinderäten die stärkste Partei im Bezirk. Von 92 Gemeinderäten im Bezirk sind 44 parteilos. Dies vor allem in den kleinen Gemeinden, in denen es keine Ortsparteien gibt. An zweiter Stelle ist die FDP, gefolgt von SVP (14) und SP (10). Die FDP ist stolz auf die Wahlergebnisse.

Geschäftsleitung wieder komplett
Maja Freiermuth wurde mit Applaus neu in die Geschäftsleitung gewählt. Sie ist Generalsekretärin der jungfreisinnigen Schweiz, Einwohnerrätin und Co-Fraktionspräsidentin in Zofingen. Sie vervollständigt die Geschäftsleitung mit Andreas Wagner (Präsident, Rothrist), Fredy Nater (Vizepräsident, Events, Aarburg), Petra Bitterli (Kommunikation, Kölliken), Hanspeter Schläfli (Aktuar, Oftringen) und Werner Steiger (Kassier, Aarburg).

Sabina Freiermuth, Grossrätin und Fraktionspräsidentin, informierte über die aktuellen Themen im Grossen Rat. Die Finanzen bleiben ein grosses Thema. Die Fraktion hat mit der liberalen Agenda 2024 einen Massnahmenkatalog verabschiedet, der zum Ziel hat, den kantonalen Haushalt zu stabilisieren und Handlungsfreiheit zurückzugewinnen, um die Attraktivität des Kantons zu stärken. In den bisher vom Regierungsrat vorgestellten Massnahmen sei einiges aus der liberalen Agenda wiederzuerkennen.

Kevin Hofer zu Gast
Die Berufsbildung nach Schweizer Prägung gehört zur Weltspitze und sorgt für tiefe Jugendarbeitslosigkeit, hohe Durchlässigkeit und führt zu Spitzenleistungen. Dies zeigte eindrücklich das Referat über die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi von Markus Strub und Kevin Hofer (Gebrüder Hallwyler AG, Rothrist) im Anschluss an die DV. Dabei konnte er aus dem Schweizer Berufsbildungssystem heraus bestehen gegen Kandidaten, die gezielt nur für die Weltmeisterschaft trainiert wurden. Am anschliessenden Apéro wurde noch viel darüber ausgetauscht. (PBi)

Ein Kennenlernanlass für junge, liberal denkende Menschen soll den Austausch fördern: «Jungfreisinnige meets Zofingen», Betriebsbesichtigung Ringier mit anschliessendem Apéro im Hotel Zofingen.

Zofingen, Bahnhofplatz, Freitag, 1. Juni, 17.30 Uhr.

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