Sieben «Böse» schwingen beim Aargauer «Kantonalen» um den Sieg mit

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Oft gesehene Lieblingsbeschäftigung von Nick Alpiger: dem Gegner nach Siegen das Sägemehl vom Rücken wischen. (Bild: Wolfgang Rytz)

Titelverteidiger beim Aargauer Kantonalschwingfest ist der Solothurner Bruno Gisler. Aber die Aargauer Spitzenschwinger, angeführt von Nick Alpiger, wollen sich in diesem Jahr nicht lumpen lassen. Alpiger feierte am Wochenende in Böttstein seinen ersten Saisonsieg. Ebenfalls in guter Verfassung befindet sich der Uerkner Patrick Räbmatter, der schon zwei Regionalfeste gewann.

Doch Gisler bleibt auch in seinem letzten Aktivjahr ein unbequemer Herausforderer für die Aargauer «Bösen». Der Solothurner Leader stand bei seinem ersten Kranzfest in diesem Jahr, dem Zürcher «Kantonalen», gleich im Schlussgang. Entsprechend brauchts am 3. Juni in Aarau Rohr auch eine gute Leistung der weiteren Aargauer «Eidgenossen» Christoph Bieri, David Schmid und Mario Thürig.

Starke Innerschweizer Gäste
Im 150-köpfigen Teilnehmerfeld befinden sich nebst den sieben Nordwestschweizer «Eidgenossen» 47 weitere Kranzschwinger, darunter sechs Innerschweizer Gäste vom Schwingerverband am Rigi. Von ihnen speziell zu beachten sind die Teilverbandskranzer Christian Gwerder, Stefan Kennel und Bruno Linggi. Beim gastgebenden Schwingklub Aarau ruhen die grössten Hoffnungen auf Stephan Studinger und Tobias Widmer. David Anderegg, Oliver Hermann, Kaj Hügli und Tiago Vieira sind die weiteren Aarauer Kranzschwinger.

Das Organisationskomitee unter der Leitung von Beat Bolzhauser stellt bei den Schulanlagen in Aarau Rohr eine Arena für 5500 Zuschauer bereit. Einer grossen Nachfrage erfreuen sich die gedeckten Sitzplätze. Ebenfalls im Vorverkauf via www.ticketfrog.ch erhältlich sind die Plätze für den Schwingerzmorge und das Bankett im Festzelt während der Mittagspause. Der Vorverkauf läuft auch direkt bei «aarauinfo» an der Metzgergasse 2 in Aarau.

Los geht es mit dem Schwingfestwochenende am Freitagabend, 1. Juni. Um 18 Uhr öffnet der Gabentempel. Anschliessend steigt im Festzelt ein Unterhaltungsabend mit lokalen Bands. Am Samstagabend läuft im Festzelt eine Stubete. Am Samstagnachmittag testet der Nachwuchs mit einem Jungschwingertag die Arena. Parallel dazu steigt im Festzelt der Schwingerjass.

Intakte Hoffnungen auf einen «Heimsieg»
Am Auffahrtstag findet traditionellerweise der Baselstädtische Schwingertag statt. Die Organisatoren erwarten beim ersten Kranzfest des Jahres im Nordwestschweizer Verbandsgebiet rund 120 Schwinger aus den eigenen Verbänden sowie neun Gäste. Hier sticht der Name des Innerschweizers Marcel Bieri heraus, der letzten Sonntag das Schwyzer «Kantonale» für sich entscheiden konnte. Ansonsten handelt es sich bei den Gästen um eine ausgeglichene Abordnung ohne «Überschwinger». Dies lässt bei den Einheimischen die Hoffnung zu, den Sieg in den eigenen Reihen halten zu können. Hauptanwärter ist Vorjahressieger Nick Alpiger, der sich in guter Form befindet. An der Spitze mitreden will auch Patrick Räbmatter. Der Uerkner «Eidgenosse» führt die Zofinger Delegation mit elf Aktiven an. Der Technische Leiter Simon Schär, selbst mit verletzter Schulter ausser Gefecht, erhofft sich weitere Spitzenplätze, insbesondere von Aaron Rüegger, der den Kranz letztes Jahr um einen Viertel verpasste. Weitere Hoffnungen ruhen auf Kornel Arnold, Oldie Markus Eggen sowie Ilber und Azret Jusufi. Der Wettkampf in der Sandgrube Basel beginnt um 8.15 Uhr. (hsa)

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