Mit der richtigen Energie in Strengelbach zum Karate-Schweizer-Meister-Titel - MIT VIDEO

Bei den meisten sportlichen Wettbewerben ist es eher laut. Tief war der Lärmpegel hingegen am Samstag in der Neumatthalle in Strengelbach, wo sich die besten Karatekas des Landes an den nationalen Kata-Meisterschaften der Internationalen Karate Federation Schweiz (IFK) massen. Gebannt verfolgten die Zuschauer, wie die Frauen, Männer und Jugendlichen die vorgegebene Bewegungsabfolgen den Kampfrichtern präsentierten. Bei fast andächtiger Stille konnte man jeden Atemzug der Sportler hören, die barfuss in ihren weissen Anzügen über den Boden glitten. Hier ein Faustschlag, hier ein Tritt, da ein schneller Armzug und ein Sprung. Beim Scheinkampf gilt es nicht, einen Gegner zu treffen, sondern Formen, Wege und Abläufe möglichst sauber zu zeigen.

Nervosität verfliegt

Einmal mehr besonders gut gelang dies Dolores Emmenegger-Jaros. Die 41-Jährige ist mehrfache Schweizer Meisterin und macht auch in jener Halle, in der sie mit dem Karateclub Strengelbach trainiert, deutlich, dass an ihr kein Weg vorbeiführt. «Die Anspannung war da, weil es eben ein Heimspiel war», gab die routinierte Athletin zu, «nach der ersten Runde war die Nervosität weg und ich konnte jene Power bringen, die ich mir vorgenommen hatte.» Auch den zweiten Durchgang schloss die Luzernerin mit den höchsten Noten ab und wurde von den Kampfrichtern für ihre saubere, fokussierte und energische Kata auch im abschliessenden Final mit den meisten Punkten belohnt. Dolores Emmenegger-Jaros war gerade in den letzten Bewegungen ihrer Sieges-Kata, als auf dem Feld daneben ihr Ehemann André Emmenegger seinen Final lief. Ihm reichte es nicht zum Sieg, den sich der Bündner Florian Zurfluh holte.

Junge holen auf

Gemeinsam durfte sich das Paar Emmenegger-Jaros mit Simon Birrer über den Titel im Teamwettbewerb freuen. «In der zweiten Runde geriet ich kurz aus dem Gleichgewicht, was einen leichten Abzug gab», so Dolores Emmenegger-Jaros, im dritten Lauf habe die Energie und auch der Rest aber wieder gestimmt. Auf Platz zwei landete das «Oldi»-Team des Karateclubs Wohlen vor dem Bündner Trio mit Florian Zurfluh, dessen Zwillingsbruder Simon sowie Ramon Pfändler. «Die Jungen stossen nach, aber die Routiniers sind noch ein wenig besser – noch», meinte der Speaker bei der Rangverkündigung.

Und den Jungen sowie den nicht so erfahrenen Karatekas ab Gelbgurt gehörte der Nachmittag der SM. Trotz dicht gedrängtem Programm wurde der Zeitplan eingehalten. Die Elite-Kämpfer agierten nun als Kampfrichter mit ebensoviel Konzentration wie vormittags als Athleten. Der KC Strengelbach buchte mit Vanessa Eickhoffs zweitem Platz beim Nachwuchs einen weiteren Podestplatz, während das Junioren-Team das Podium um einen Zehntel verfehlte. Trotz jener leisen Enttäuschung zog Dolores Emmenegger-Jaros am Ende des Tages eine positive Bilanz: «Viel besser hätte es nicht laufen können», meinte sie und lobte die Helferschar: «Weil die richtigen Leute am richtigen Ort arbeiteten, konnte ich entspannt auch selber starten.»

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