Bekommt Aarau die grösste Gelateria der Schweiz?

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Gelateria-Inhaber Raffaele Salvati plant etwas ganz Grosses. (Bild: Katja Schlegel)

Etwas Historie: Franco Fellini gründete vor 17 Jahren die erste italienische Gelateria in der Aarauer Altstadt; an der Pelzgasse 31. Die Räumlichkeiten waren winzig, nur ein paar wenige Gäste fanden Platz. Das Geschäft wurde 2011 von Raffaele Salvati übernommen. Der Zürcher wurde vor 53 Jahren auf der Insel Ischia (vor Napoli) geboren und kam 1990 in die Schweiz, «wegen der Liebe», sagt er. Seit 1998 handelt er mit italienischen Spezialitäten und produziert hausgemachte Gelati unter dem Label «SalvatiGelati».

Diese werden unter anderem in seinen drei «CaffèCioccolato»-Filialen angeboten (zwei in Zürich, eine in Aarau). 2015 wurde jedoch das Haus Pelzgasse 31 verkauft, Salvatis Vertrag lief aus. «Da wollten wir eigentlich weg von Aarau – und erhielten dann aber zufällig die Möglichkeit, über die Strasse umzuziehen.» In die ehemalige Kyburgerstube, früher ein Nachtclub. Im neuen, grösseren Ladenlokal im Haus Nummer 33 lief das Geschäft immer besser. Aber: Auch hier wird Salvati Anfang 2020 ausziehen müssen, der Vertrag läuft ab.

«Wir suchen in Aarau eine neue geeignete Geschäftslokalität», steht auf einem Infozettel im Lokal. Und: «Wir beabsichtigen, in Aarau die grösste italienische Gelateria der Schweiz zu eröffnen.»

Zufrieden mit Aarau
Salvati betont, er sei mit dem Geschäftsstandort Aarau sehr zufrieden und möchte in der Stadt bleiben. «Im Sommer ist der Umsatz gut. Unser Ziel ist aber, dass Glace vermehr auch im Winter konsumiert wird.» Dafür setzt Salvati vermehrt auf Dessertkreationen statt einer simplen Glace-Portion. «Wir beobachten, dass immer häufiger Gäste das Dessert im Restaurant weglassen und danach direkt zu uns kommen.» Ein Renner sei zum Beispiel das Spaghetti-Eis mit Erdbeersauce oder das Frozen Yoghurt nach Schweizer Art.

Wie gross muss denn eine Gelateria sein, damit sie die grösste der Schweiz wird? Hundert Quadratmeter, sagt Salvati. Und am liebsten zweistöckig, oben Sitzgelegenheiten, unten Take-away. Und natürlich eine grosse Vitrine mit Riesenauswahl sowie Plätze zum draussen Sitzen «das ist bei einer Gelateria obligatorisch, Glace muss man draussen geniessen», sagt Salvati und lacht.

Zwar wird die Glace von «SalvatiGelati» seit 20 Jahren in Altstetten produziert, Salvati könnte sich aber gut vorstellen, zu Showzwecken einen Teil auch direkt in der neuen Aarauer Filiale herzustellen. Wenn sich denn eine finden lässt. Es muss nicht unbedingt die Altstadt sein: «Wenn es passt, schauen wir uns auch gerne ausserhalb um.»

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