Sonderkredit: Werkstrasse-Sanierung steht an

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Archivbild ZT

Flicke, Spurrinnen, Risse: Die Werkstrasse in Dagmersellen ist sanierungsbedürftig. 830 000 Franken sollen die Massnahmen kosten, die man nun nach Beendigung der Arbeiten an der Lindengarten-Überbauung in Angriff nehmen möchte. Im Abschnitt 1 (Südwesten) soll die Strasse künftig eine Breite von 5,0 Metern, im Abschnitt 2 zwischen 5,4 und 5,5 Meter aufweisen. An der Gemeindeversammlung vom Dienstag, 12. Juni (20 Uhr, Arche) wird der Sonderkredit den Dagmerseller Stimmbürgern vorgelegt. Einen massiv höheren Ertragsüberschuss als budgetiert verzeichnet Dagmersellen in der Laufenden Rechnung 2017. Statt 83 100 Franken betrug das Plus der Gemeinde 1,277 Millionen Franken. Mehrere Faktoren haben zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen. In drei Kostenblöcken wurden massiv tiefere Ausgaben getätigt (total über 600 000 Franken): In Bildung, sozialer Wohlfahrt und Verkehr. So fielen tiefere Lohnkosten in Kindergarten und Primarschule an. Aufgrund der Sparübungen des Kantons hatte die Gemeinde weniger an die Prämienverbilligungen zu leisten, was Minderausgaben in der Höhe von 138 341 Franken zur Folge hatte. Der Buchgewinn des Verkaufes von Teilfläche B des Grundstückes 1553 spülte zusätzlich noch 503 490 Franken in die Gemeindekasse. Das Land an Stengelmattstrasse/Industriestrasse wurde an die Häberli AG veräussert. Seit Sommer 2016 wird das regionale Bauamt Dagmersellen, Altishofen und Ebersecken in Dagmersellen geführt. Der Gemeinderat hält fest, dass sich der Aufwand «ziemlich genau gemäss Budget» entwickle. Der Dagmerseller Beitrag an die Kosten betrug nur 7036 Franken mehr als im Budget.

Weniger Gemeindesteuern
Punkto der einfachen Gemeindesteuern verzeichnete Dagmersellen leicht tiefere Einnahmen mit 14,9 Millionen – sowohl gegenüber Budget (15,07 Mio.) als auch dem Vorjahr (15,3 Mio.). Nachträge früherer Jahre flossen deutlich weniger als budgetiert und gegenüber 2016. Andere Steuern gingen 1,09 Mio. Franken ein, budgetiert waren 923 900 Franken. In erster Linie gingen hier mehr Erbschaftssteuern ein; aber weniger Vermögens- und Vermögensverkehrssteuern. Sondersteuern sind im Voraus schwierig abzuschätzen. Nettoinvestitionen tätigte die Gemeinde Dagmersellen im letzten Jahr rund 3,84 Millionen Franken, das ist fast eine Million Franken mehr als vorgesehen war. Hier sind Kosten des Grossprojektes FAKT im letzten Jahr angefallen. Auch bezüglich Ortsplanungsrevision gab es im Rechnungsjahr 2017 mehr Kosten als budgetiert worden waren.

Fehler in Traktandum
Eigentlich haben die Dagmerseller Stimmbürger bereits anlässlich der letzten Gemeindeversammlung im Dezember 2017 der Teilrevision der Gemeindeordnung zugestimmt. Diese wurde wie andernorts auch aufgrund des neuen Finanzhaushaltgesetzes und der baldigen, kantonsweiten Einführung von HRM2, dem neuen Rechnungslegungsmodell, nötig. Allerdings ist im Text ein Fehler bezüglich Finanzgeschäfte und -kompetenzen passiert, der freibestimmbare Betrag durch den Gemeinderat soll statt 800 000 nun eine Million Franken betragen. Jetzt wird über die betreffenden Artikel, die geändert werden müssen, abgestimmt.

0,5

Millionen Franken rund trug der Verkauf der Teilfläche B des Grundstückes 1553 zu den Einnahmen der Gemeinde Dagmersellen 2017 bei.

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