Zwei Geschichten gehen in Schöftland zu Ende – vielleicht auch eine dritte

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Wird am Samstag als Trainer des SC Schöftland verabschiedet: Jürg Widmer. (Bild: Otto Lüscher)

Wenn der SC Schöftland morgen Samstag (18 Uhr) den FC Rothrist empfängt, gehen gleich zwei Kapitel zu Ende. Einerseits tragen die Schöftler ihr letztes Heimspiel der Saison 2017/18 aus, zum anderen wird Jürg Widmer letztmals als SCS-Trainer auf der Rütimatten an der Seitenlinie stehen. Der 60-jährige Gränicher verlässt den Klub nach drei erfolgreichen Jahren. «Etwas Wehmut ist dabei», blickt er auf die Dernière voraus, «aber dass wir unser Projekt umsetzen und abschliessen können, bringt eine Befriedigung mit sich.»

Jürg Widmer hatte den SC Schöftland im Juli 2015 nach dem Abstieg übernommen und ein Jahr später wieder in die 2. Liga inter geführt. Inzwischen hat sich der SCS in der fünfthöchsten Schweizer Spielklasse etablieren können. Davon zeugt der Platz in den Top 4, in welchen die laufende Saison in Gruppe 5 abgeschlossen wird. «Mir bleibt viel Gutes in Erinnerung. Vor allem die Tatsache, dass man mit einem jungen Team etwas entwickeln kann», sagt Widmer.

Ihm war aber stets bewusst, dass dieser Aufbau nicht endlos weiter geführt werden kann. «Wenn du intensiv arbeiten willst, um deine Ziele im Amateurfussball umzusetzen, stösst du irgendwann an die Grenzen – in verschiedener Hinsicht», sagt er.

Jürg Widmer freut sich auf eine «interessante» Analyse seiner Tätigkeit in Schöftland. Auch dem aktuellen Arbeitgeber rät er, in Sachen Strategie eine Diskussion zu führen. «Der Klub hat sich in der 2. Liga inter stabilisiert, die Basis mit den jungen Spielern garantiert eine gewisse Qualität», erklärt Widmer. Das bedeute Sicherheit und Herausforderung zugleich. «Jetzt stellt sich die Frage, wohin der Verein will. Und welche Massnahmen nötig sind.»

Mut ist gefragt
Beim FC Rothrist hoffen die Verantwortlichen derweil, dass sie ihre Geschichte in der 2. Liga inter in der nächsten Saison weiter schreiben können. Auch wenn eine Niederlage am Samstag den Abstieg unter Umständen noch nicht besiegeln würde, heisst es für die Rothrister: «Verlieren verboten». Captain Anel Merdanovic geht gelassen mit dieser Ausgangslage um. «Der Druck ist da, das kann man nicht abstreiten», sagt er, «aber die Situation ist für uns nicht neu.»

Getreu dem Motto, dass Angriff die beste Verteidigung ist, wollen die Rothrister in Schöftland wie zuletzt bei den Siegen gegen Dulliken und Biberist mutig auftreten und nach vorne spielen. «Wir haben die Qualität, um in dieser Liga zu bleiben. Aufgeben werden wir sicher nicht», betont Merdanovic, dessen Einsatz wegen Problemen im Brustbereich fraglich ist. Einen Ausfall würde er nicht als zusätzliche Hürde für seine Mitspieler sehen. «Jedem ist bewusst, was auf dem Spiel steht. Wir sind stark genug, der Zusammenhalt passt», sagt Merdanovic.

Meisterfeier für Familie und Freunde
Auch eine Woche nach dem Aufstieg in die 1. Liga ist beim SC Zofingen die Erleichterung über das vorzeitige Erreichen des Saisonziels riesig. «Es ist einfach ein sehr schönes Gefühl», sagt Trainer Nicola Nocita. Er spricht von «Freude und Genugtuung über die geleistete Arbeit.» Bereits am letzten Wochenende hat das Team nach dem 1:0-Sieg gegen Dietikon den Aufstieg in den Garderoben gefeiert. Am Samstag folgt nun eine «offizielle» Meisterfeier. Im Anschluss an das Heimspiel gegen Biberist (18 Uhr) organisiert der SCZ im Stadion Trinermatten ein Fest für Familienangehörige und Freunde der ersten Mannschaft. «Es ist ein Dankeschön des Vereins», sagt Nocita, der für die letzten zwei Saisonspiele gegen Biberist und die Blue Stars Zürich einige Änderungen in der Aufstellung vornehmen wird, «trotzdem wollen wir nochmals ein Zeichen setzen».

Alle Spiele und die Tabelle der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 finden Sie hier.

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