Das Rothrister Derby-Übel hatte einen Namen: Kevin Spadanuda - MIT VIDEO

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Irgendwie konnte einem der FC Rothrist nach dem Derby in Schöftland Leid tun. Voller Selbstvertrauen ist die Mannschaft des Trainerduos Oscar Muino/Leo Moccia angetreten, um im 2.-Liga-inter-Abstiegskampf nach zwei Siegen in Serie weiter Boden gut zu machen. Doch nur 20 Minuten nach dem Anpfiff mussten die Gäste ihre Hoffnungen bereits wieder begraben: Der SC Schöftland legte einen Traumstart hin und lag nach knapp einem Viertel der Spielzeit mit 4:0 in Front.

Am Ende lautete das Verdikt 6:1 zugunsten des Gastgebers. «Das tut weh», sagte Oscar Muino, «wir haben uns vorgenommen zu punkten, aber es ist alles gegen uns gelaufen.» Die Ursache für den Fehlstart ins Derby ortete er in den Köpfen seiner Spieler. «Wenn du in den ersten 20 Minuten vier Gegentore kassierst, muss es an der Einstellung liegen. Das darf nicht passieren», wählte Muino deutliche Worte.

Vom Tempo überfordert
Das Übel hatte aus Rothrister Sicht einen Namen: Kevin Spadanuda. Der wirblige Schöftler Flügel war auf dem Feld omnipräsent und überforderte seine Gegenspieler ein ums andere Mal mit seiner Schnelligkeit. Das machte sich auch in der Skorerliste bemerkbar: In der 3. Minute bediente Spadanuda mit einem Querpass Silvan Otto, der das 1:0 markierte. Nach 17 Minuten hiess der Abnehmer Jan Schneider, der auf 3:0 erhöhte. Das zwischenzeitliche 2:0 besorgte Spadanuda in der 8. Minute mit einem Schuss aus der Distanz gleich selber.

Als dann Miroslav Kral alleine auf Rothrists Torhüter Jeffrey Bossert loszog und auf 4:0 stellte, war das Derby gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte. «Uns ist es super gelaufen. Alles ist gelungen, deshalb haben wir verdient gewonnen», freute sich Kevin Spadanuda über den makellosen Auftritt. Die Blumen für seine Leistung gab der 21-Jährige direkt weiter: «Das war eine grandiose Leistung der ganzen Mannschaft», betonte Spadanuda.

Buchsers Glanztat
Aufseiten des FC Rothrist haderte man vor allem mit einer Szene kurz vor Silvan Ottos Führungstor. Nach Lauret Popajs Vorstoss über die rechte Seite kam Volkan Karaboga in der 2. Minute im Strafraum alleine an den Ball, aber Schöftland-Schlussmann Livio Buchser wehrte die Direktabnahme auf der Linie ab. «Schade, haben wir diese Chance nicht genutzt. Vielleicht wäre die Partie anders ausgegangen, wenn wir das 1:0 erzielt hätten», sagte Oscar Muino, dessen Schützlinge das Schöftler Tempo danach nur zu Beginn der zweiten Halbzeit mitgehen konnten. Prompt verkürzte Karaboga in der 51. Minute auf 1:4.

Es blieb bei diesem kurzen Aufflackern – zu stark agierte der SC Schöftland, zu begrenzt waren die Möglichkeiten des FC Rothrist. So überraschte es nicht, dass die Hausherren durch Miroslav Kal (80.) – die Vorarbeit kam erneut von Kevin Spadanuda – und den eingewechselten Cedric Galligani (91.) das Skore auf 6:1 hochschraubten.

Weil der FC Dulliken und der FC Olten ebenfalls verloren haben, kann der FC Rothrist im letzten Saisonspiel zuhause gegen Muri nach wie vor den Klassenerhalt bewerkstelligen. «Auch wenn wir jetzt auf die Hilfe anderer Teams angewiesen sind, haben wir noch ein Spiel vor uns. Wir werden es weiter probieren», sagte Oscar Muino.

Schöftland - Rothrist 6:1 (4:0)
Rütimatten. – 190 Zuschauer. – SR: Auletta. – Tore: 3. Otto 1:0. 8. Spadanuda 2:0. 17. Schneider 3:0. 20. Kral 4:0. 51. Karaboga 4:1. 80. Kral 5:1. 91. Cedric Galligani 6:1.
Schöftland: Buchser; Colussi, Barile, Costantino; Schneider (63. Fehér), Boner, Moor, Schwegler (86. Cedric Galligani), Spadanuda; Otto (80. Mujanovic), Kral.
Rothrist: Bossert; Simic (28. Josias Mikalay), Dias, Merdanovic, Philemon Mikalay (32. Burim Hasanramaj); Kqira, Skopljak, Seljmani, Popaj; Saraiva Lopes (63. Ozan), Karaboga.
Bemerkungen: Schöftland ohne Klingelfuss (abwesend), Siegenthaler (verletzt) und De Oliveira (gesperrt). Rothrist ohne Müller, Dibrani, Olivera (alle verletzt), Kastriot Hasanramaj, Morina (beide gesperrt) und Conz (Ferien). 32. Philemon Mikalay scheidet verletzt aus. 55. Pfostenschuss Kral. Schöftlands Trainer Jürg Widmer, die Assistenten Beat Wüst, Daniel Hofmann und Max Lehner sowie Noah Schwegler (zu Niederwil) wurden vor dem Spiel verabschiedet. – Verwarnungen: 73. Merdanovic (Foul).

Alle Resultate und die Tabelle der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 finden Sie hier.

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