Weniger Gruppenbildungen an Bahnhöfen: Aargauer Regierung ist für Gratis-WLAN in Asylunterkünften

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Seit November können sich Asylbewerber im Aargau die Sprachlern-App "aCHo" herunterladen. (Symbolbild) KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der Aargauer Regierungsrat schätzt kostenloses WLAN in Asylunterkünften als eine sinnvolle Sache ein. Das WLAN führe weniger häufig zu Gruppenbildung von Asylsuchenden bei Bahnhöfen und verringere das Konfliktpotential.

Dank des Einsatzes von WLAN könnten diverse Informationen vom Internet abgerufen werden wie Fahrpläne und Angebote von Freiwilligen-Netzwerken, schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme vom Freitag zu einer FDP-Interpellation im Grossen Rat.

Auch könnten Asylsuchende Lern-Applikationen herunterladen. Seit November bietet der Aargau die Sprachlern-App «aCHo» an. Mit der App lassen sich erste deutsche Wörter und Sätze lernen. Asylsuchende erhalten die Möglichkeit, sich eigenständig mit der hiesigen Alltagskultur vertraut zu machen.

Bislang gute Erfahrungen
Die Erfahrungen während des Betriebs in den unterirdischen Unterkünften (geschützte Operationsstellen, GOPS) bei den Spitälern wie auch der laufende Betrieb in der kantonalen Unterkunft Frick zeigten, dass weniger Spannungen beim Zusammenleben unter den Asylsuchenden wahrgenommen würden.

Die Kantonspolizei bestätige dies. Die Polizei begrüsse den Einsatz von WLAN in den Unterkünften, da es so weniger häufig Gruppenbildungen von Asylsuchenden bei Bahnhöfen oder an Orten mit freiem WLAN-Zugang gebe, hält der Regierungsrat fest.

Die Kosten für die Installation in einer Unterkunft in Aarau, wo rund 40 Asylsuchende leben, beliefen sich gemäss Regierungsrat auf 1250 Franken. Pro Monat fielen Abokosten von 95 Franken an.

Explizite Sicherheitsvorkehrungen seien wie bei WLAN an öffentlichen Plätzen bislang nicht eingerichtet worden. Verwaltungsintern werde derzeit abgeklärt, wie neben dem Datenschutz auch etwaige Sperrungen und Kontrollen zielgerichtet umgesetzt werden könnten, schreibt der Regierungsrat weiter. Im übrigen bestehe beim Kanton keine «übergeordnete WLAN-Strategie».

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Die...

B. Kerzenmacher
schrieb am 11.06.2018 18:41
Frage, die man mal stellen sollte: Was führt all diese jungen angeblichen "Flüchtlinge" nach Europa? Was führt streng religiöse Menschen nach Europa? KSA, Kuwait oder die Emirate schwimmen im Geld. Sie holen sich aber ihre Arbeiter scheinbar lieber aus Süd- und Südostasien. Warum nicht diese jungen, in ihren Ländern chancenlose Glaubensbrüder? Kein Kulturschock, keine Sprachbarrieren usw.
Europa ist nicht in der Pflicht eine derartige Einwanderung zuzulassen, die den Europäern mehr schadet als nützt.
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