Gemeindeversammlung: Neue Tarife für die Feuerwehr?

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Bild: Andi Leemann

Die Strengelbacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden an der Gmeind vom 13. Juni über gewichtige Traktanden. Neben dem Beitritt zur regionalisierten Spitex (wir berichteten) befindet der Souverän unter anderem auch über den Ersatz der Heizung im Mehrzweckgebäude.

Die Heizungsanlage im Mehrzweckgebäude ist 31 Jahre alt. Sie muss bis Ende dieses Jahres saniert oder ersetzt werden. Der Anschluss an den Wärmeverbund der AEW Energie AG wiesen die Stimmbürger an der letzten Sommergmeind zurück. Der Gemeinderat hat die Wärmeversorgung darum nochmals überprüft. Die Fachstelle Energieberatung Aargau sowie ein Fachplaner haben daran mitgewirkt. «Es hat sich dabei gezeigt, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich die beste Lösung darstellt», schreibt der Gemeinderat in der Vorlage zum Traktandum.

Photovoltaikanlage möglich
Die Gemeinde als Waldbesitzer würde zwar eine Hackschnitzelheizung bevorzugen. Diese Lösung bringt aber Investitionskosten von über 100 000 Franken mit sich und sei darum gegenüber anderen Varianten wirtschaftlich nicht vertretbar. Der Gemeinderat beantragt dem Souverän einen Verpflichtungskredit von 360 000 Franken für den Ersatz der Heizung. Später möchte er prüfen, ob es Sinn macht, die Anlage durch eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Mehrzweckgebäude zu ergänzen. Dies hängt auch davon ab, wie das Mehrzweckgebäude künftig genutzt werden soll.

In einem weiteren Traktandum beantragt der Gemeinderat dem Stimmvolk, den Vertrag zur Schulsozialarbeit zu genehmigen. Dieser regelt, dass die Schulsozialarbeit der Strengelbacher Schule künftig in Zusammenarbeit mit Zofingen erfolgt. Der Bedarf an diesem Angebot nimmt in Strengelbach ab, weil die Oberstufe wegfällt. Die jetzige Schulsozialarbeiterin geht zudem bald in Pension. «Die heutige Lösung mit einer Einzelperson und der Unterstellung der Schulpflege ist nicht mehr zweckmässig», schreibt der Gemeinderat. Da die Oberstufen Strengelbach, Zofingen und Brittnau bald zusammengelegt werden, mache eine Anbindung an Zofingen am meisten Sinn. Der Stellenetat wird 55 Prozent umfassen, wobei 50 Prozent auf die Schulsozialarbeit und 5 Prozent auf Leitungsaufgaben entfallen. Die Personal-, Sach- und Verwaltungskosten belaufen sich auf insgesamt 76 800 Franken.

Tarife nicht mehr zeitgemäss
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden ausserdem über den Einsatzkostentarif im Feuerwehrwesen befinden. Dieser wurde vor 20 Jahren von der Gemeindeversammlung genehmigt. Die Ansätze seien nicht mehr zeitgemäss und müssten angepasst werden, meint der Gemeinderat. Der Tarif pro Person und Einsatz betrug bislang zum Beispiel 50 Franken und soll neu auf 60 Franken erhöht werden. Die neuen Ansätze sollen ab dem 1. August gelten, wenn das überarbeitete Feuerwehrreglement in Kraft tritt. Daneben stehen die Kreditabrechnung zur Erschliessung des Grubenwegs sowie acht Einbürgerungsanträge auf der Traktandenliste.

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