Tourismusregion Olten befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs

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Zieht immer mehr Gäste an: die Stadt und Region Olten. (Bild: Bruno Kissling)

In der Stadt Olten nehmen die Logiernächte seit Jahren kontinuierlich zu: So sind diese 2017 auf das neue Allzeithoch von 72'637 geklettert. Auch in diesem Jahr sieht es bereits gut aus: In den Monaten Januar bis April beträgt die Zunahme 12 Prozent gegenüber den Vergleichsmonaten im Vorjahr, wie Region Olten Tourismus mitteilt. «Der Geschäftstourismus entwickelt sich weiter sehr positiv», begründet deren Geschäftsführer Stefan Ulrich auf Anfrage.

In diesem Jahr sind im Bereich Freizeit zudem mit dem Freilichttheater «Sektor 1» von Karl’s kühne Gassenschau und dem Landestheater 1918 zwei grössere Veranstaltungen in Olten präsent, sodass sich der Geschäftsführer auch für die Wochenenden eine höhere Auslastung erhofft. Unter der Woche sind die Hotelbetten in der Stadt und der Region wegen des Geschäftstourismus oft bereits sehr gut belegt bis ausgebucht.

Dass Region Olten Tourismus auf dem richtigen Weg ist, belegt auch die kantonale Wertschöpfungsstudie, welche Ende Mai der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. In der Region Olten gibt es dank des Tourismus rund 1300 Beschäftigte und eine Bruttowertschöpfung von 126 Millionen Franken pro Jahr. Zwischen 2008 und 2017, dem Betrachtungszeitraum der Studie, nahmen die Logiernächte in Olten um 40 Prozent zu.

Die Stadt liegt damit im Vergleich mit anderen Städten hinter Schaffhausen an zweitbester Stelle. Ein Grund dafür ist, dass es in Olten im gleichen Zeitraum mehr Betriebe (+96 %) und damit mehr Hotelbetten (+54 %) gibt. Im Gegensatz dazu konnte die Auslastung der Zimmer aber nicht mit der Angebotserweiterung Schritt halten und sank daher in der gleichen Zeit um 12 Punkte auf knapp über 50 Prozent.

Für Geschäftsführer Ulrich ist das der Antrieb, noch besser zu werden: «Wir müssen mehr Gäste – auch von weiter weg – dazu bringen, den Aufenthalt zu verlängern, sodass sie auch hier übernachten.» Es gehe nun darum, den Tagesausflüglern vermehrt auch Erlebnisse in den ländlichen Regionen zu verkaufen. «Für einen Wochenendaufenthalt gibt es in der Stadt und der Region genügend Angebote», sagt Ulrich.

In der Wertschöpfungsstudie wurden rund 1900 Gäste in der Region Olten befragt. Der Anteil der Tagesgäste betrug dabei zwischen 74 und 90 Prozent. Diese Tagesausflügler gaben an, in Olten im Durchschnitt vier Stunden zu verweilen, um Veranstaltungen zu besuchen, in der Stadt einzukaufen oder zu flanieren. Rund 88 Prozent der Besucher geben bei diesen Aktivitäten Geld in der Stadt aus, im Durchschnitt 61 Prozent davon gehen dann auch noch in ein Restaurant.

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