Das ganze Jahr Skaten und Bouldern in der alten Brocki

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Die Halle wollen die Trendsportler ab September fürs Bouldern und Skaten nutzen. (Bild: Jürg Salvisberg)

Die dritte Generalversammlung der Genossenschaft Trendsporthalle Olten stellte sich an ihrer neuen Heimstätte einstimmig hinter die Strategie des Vorstands. Damit kann in der alten Heilsarmee-Brocki ein Ganzjahresbetrieb fürs Skaten und Bouldern starten. Am 8. September zügelt der bisher nur im Sommer unterhaltene Park auf dem Aussenfeld der Kunsteisbahn Kleinholz an die Industriestrasse.

 

«Rollbrätt Buebe» erfolgreich
Für die Rollbrätt Buebe Olten fruchten damit die seit 2002 verfolgten Bestrebungen für eine nun auch den Bereich Klettern umfassende Indoorhalle, wie deren Präsident Lee Aspinall an der GV ausführte. «Wir geben den Leistungsauftrag für den bisherigen Skaterpark an die Stadt zurück, dafür erhalten wir einen Leistungsauftrag für die Trendsporthalle.»

Die Einwohnergemeinde hat sich verpflichtet, die Miete für die Halle zu übernehmen und für den Start bis Ende Dezember einen Nachtragskredit gesprochen. Für die nächsten Jahre soll der Beitrag Aufnahme ins ordentliche Budget finden.

Pläne für Neubau vorgestellt
Für den Betrieb unter Regie eines Teilzeit-Geschäftsführers will die Genossenschaft in erster Linie Gelder aus privaten Darlehen, Crowdfunding sowie dem Sponsoring des 2-Stunden-Laufs vom 15. September mobilisieren. Die Initianten möchten die Alte Brocki auch für Schulsport, Vermietungen, Kurse und weitere Trendsportarten mit Jugendförderungscharakter öffnen.
Mit dieser Ausrichtung könnten auch die in Aarburg verfolgten Pläne für eine Kletterhalle mit internationalen Dimensionen den Betrieb nicht gefährden, sagte Präsident Alexander Troitzsch.

Etwas anders könnte dies aussehen, wenn die Genossenschaft nach der Etablierungsphase einen Neubau realisieren will, der ans bestehende Brocki-Gebäude anschliesst. Architekt Fabio della Giacoma präsentierte an der GV eine Machbarkeitsstudie für eine bis 20 Meter hohe Halle auf dem Gebiet der aktuellen Parkplätze. In die neue Halle würden die Kletterer einziehen, derweil die Skater die 8 Meter hohe Halle in der Alten Brocki dann für sich hätten. Unter der Skaterhalle sieht die vorgestellte Planung Ersatz für die verlorengegangenen Parkplätze vor.

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