«Wir haben viel vor»: Der FC Aarau startet früh mit den Vorbereitungen

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Das Basler Duo Patrick Rahmen (links) und Marco Walker soll den Erfolg zurück nach Aarau bringen – hier beobachten sie ihr neues Team beim Trainingsstart. (Bild: Claudio Thoma)

Punkt 12.10 Uhr endet das erste Training der neuen Saison. Zehn Minuten später als gemäss den aktuellen Betriebszeiten erlaubt. Was angesichts des schwelenden Konflikts im Brügglifeld zwischen Anwohnern und Sportstätten nicht ganz unproblematisch ist. Zur Entschuldigung von FCA-Cheftrainer Patrick Rahmen sei erwähnt: Er ist neu im Amt und kannte die etwas speziellen Trainingsbedingungen seines neuen Arbeitgebers wohl noch nicht. Um dem Problem künftig aus dem Weg zu gehen, bietet sich eine simple Lösung an: Den Trainingsbeginn eine halbe Stunde früher ansetzen.

Abgesehen von diesem kleinen Aufreger verläuft der Auftakt in die Ära «Rahmen» am Dienstagvormittag wie erwartet: Mit einer lockeren Einheit, die vor allem zum Kennenlernen zwischen Trainerstab und Mannschaft dient. Zu den bereits bekannten neuen Gesichtern gesellt sich gestern ein weiteres dazu: Linksverteidiger Linus Obexer kommt leihweise von den Berner Young Boys. Die vergangene Saison absolvierte er bei Aufsteiger Xamax Neuchâtel.

Der 21-Jährige ist nach Nicolas Schindelholz, Giuseppe Leo (beide Abwehr) und Gezim Pepsi (Mittelfeld) der vierte Neuzugang für das Spielerkader. Ebenfalls neu ist der von Patrick Rahmen angeführte Trainerstab mit Assistent Marco Walker, Goalietrainer Flamur Tahiraj und Konditionstrainer Norbert Fischer.

Warten auf die Hochkaräter
Aktuell zählt das Kader 25 Spieler, es wird in den nächsten Tagen und Wochen aber noch einige Veränderungen erfahren. Es wird Abgänge geben – hauptsächlich leihweise von jungen Spielern, die bei anderen Klubs Spielpraxis sammeln sollen: Kandidaten sind Goalie Lars Hunn sowie die Feldspieler Matija Randjelovic, Jan Burkard, Marco Corradi und Noah Lüscher-Boakye.

Und es wird zwingend weitere Zugänge geben, um die eigenen Ansprüche («vorne mitspielen») möglich zu machen: Gemäss Cheftrainer Rahmen kommen Spieler, die «das Team sofort verstärken». Zwei Stürmer und ein Chef im Mittelfeld haben höchste Priorität. Auf einzelne Namen, wie etwa jenen von Ex-Luzern-Stratege Markus Neumayr, geht Rahmen nicht ein. Er sagt: «Wir, insbesondere Sportchef Sandro Burki, arbeiten intensiv daran, das Kader zu verstärken.»

Siegfried wieder FCA-Spieler
Gutes Stichwort: Viel und intensiv arbeiten will Rahmen in der Vorbereitung. Darum auch der frühe Trainingsstart knapp sechs Wochen vor dem ersten Spieltag (Gegner noch unbekannt). «Wir haben viel vor. Der Anspruch ist, dass wir uns in der Tabelle nächste Saison nach vorne orientieren. Entsprechend viel müssen wir dafür tun», so Rahmen.

Beim Trainingsauftakt fehlten Raoul Giger und Mats Hammerich (Matura-Prüfungen), Igor Nganga und Varol Tasar (Arzttermin), Olivier Jäckle (Oberschenkelprobleme) und die nach Kreuzbandrissen rekonvaleszenten Marco Thaler und Patrick Rossini. Hingegen stand Michael Siegfried wieder auf dem Platz. Der Berner Oberländer war wegen Differenzen mit Ex-Coach Jurendic im Frühling an den FC United Zürich (Promotion League) ausgeliehen.

Horror-Ferien für Patrick Rossini
Aaraus Stürmer Patrick Rossini, der in der vergangenen Saison mit 12 Toren und 8 Vorlagen bester Skorer des Teams war, musste sich in den Ferien zwei weitere Male am Knie operieren lassen. Bei der ersten Operation kurz nach seinem am 28. April erlittenen Kreuzbandriss sind Keime ins Kniegelenk gelangt, die eine bakterielle Infektion ausgelöst haben. Rossini muss ein zweites Mal unters Messer, sein Kniegelenk wird «geputzt». Zum Glück ist das neu eingezogene Kreuzband nicht von den Bakterien befallen. Die Freude darüber währt nur kurz, denn einige Tage nach der Reinigung beginnt die Tortur aufs Neue. Bei einer Nachkontrolle tauchen die Keime erneut auf – Operation zum dritten. Dann kommen das Fieber und die Schlappheit wegen der Antibiotika. Rossini pendelt zwischen Sofa und Bett, zu mehr hat er keine Lust und keine Kraft. Er hat keinen Appetit und verliert acht Kilogramm Körpergewicht. Mittlerweile haben die Medikamente angeschlagen, Patrick Rossini ist auf dem Weg zur Besserung. «Ich lasse mir nun bis Ende Jahr Zeit, um gesund und fit zu werden. Im Januar will ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen», sagt er. 

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