Openair der Musikschule musste ins Trockene gezügelt werden

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Das Schlusskonzert der Musikschule Brittnau fand nicht Open Air, sondern im Schutz einer Halle statt. (Bild: Kurt Buchmüller)
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Emma und Lia üben vor ihren Auftritt freiwillig nochmals ihr Stück . (kubu)

Schon letztes Jahr wurde der enge Konzertsaal geöffnet und das Musizieren auf das offene Areal des Bauernhofes Frey in den Wiggerhöfen hart an der Luzerner Grenze verlegt. Dieses Mal lag der Austragungsort etwa fünfhundert Meter weiter nördlich in einem Zipfel, von dem viele nicht einmal wissen, dass er noch zu Brittnau gehört und der nur eine Zufahrt über Wikoner Boden hat. Sein Vorteil liegt darin, dass er über eine Infrastruktur verfügt, die viele Möglichkeiten abdeckt, auch ein gedecktes Lokal mit angeschlossenem Beizli. So wurde denn den geistigen wie körperlichen Genüssen Genüge getan und dies auf erfreuliche Weise.

Reichhaltiges musikalisches Menu
Umgeben von riesigen Stapeln aus Strohballen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen, begannen die Vorbereitungen schon am frühen Nachmittag mit dem Einspielen auf das folgende Konzert. Inzwischen waren alle Tische und Bänke in der Halle mit den mitwirkenden Kindern und ihren Angehörigen besetzt. Musik machen bedeute Ausdauer, Begeisterung und Emotionen einbringen, erklärte Musikschulleiter Roger Stöckli einleitend. Wie das tönt, zeigten zu Beginn die Lehrpersonen Bernadette Weber (Saxophon), Tim Anderegg (Keyboard), Sandro Cadeddu (Schlagzeug) und Aline Küng (E-Piano). Weil Blechinstrumente leider nicht im Angebot der Musikschule Brittnau vertreten sind, zeigte Roger Stöckli mit vier Knaben aus Kestenholz, weshalb sich die plärende Posaune vorzüglich für Jazz eignet. Ebenfalls Blasinstrumente sind die Blockflöten auf der lieblichen Seite. Monika Rüegger hat mit ihren Kindern ein Wunder aus Harmonie, Tonreinheit und Disziplin im Zusammenspiel vollbraucht. In drei verschiedenen Gruppierungen und Auftritten war dies ein deutliches Merkmal. Die gleichen Qualitäten konnte auch Trudi Hunkeler mit den Mädchen anbieten, die sich für die Querflöte entschieden haben. Die eindeutige Domäne der Knaben ist das Musizieren mit der Gitarre. Johann von Rotz unternahm mit seiner Gruppe einen Streifzug durch eine rhythmische Klangwelt. Auf diesem Gebiet ist die E-Gitarre unschlagbar, was Nicole Graber ausgiebig mit einen Dreierensemble bewies. Yvonne Glur brachte mit den Akkordeons das GuggerZytli zum Klingen und machte danach eine Kehrtwende zu Helen Fischer und den Abbas. Dass die Violine ausser im klassischen auch im Unterhaltungssektor mitspielt, führte Jeanine überzeugend vor.

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