Theater auf dem Bauernhof: Leidenschaft und feines Essen

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(Foto: Heidi Bono)

«Ich brauche dringend Erholung im 5-Sterne-Wellnesshotel, und wo bin ich hier gelandet?» Fassungslos stellt die verwöhnte Musical-Darstellerin Carolin diese Frage, als sie auf dem Bergbauernhof landet. Vor dem Theaterbeginn starteten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aber noch kulinarisch.

Seit 2005 tourt «hof-theater.ch» mit professionellen Theaterproduktionen von Bauernhof zu Bauernhof durch die Schweiz. Mit dem Stück «Alpenglühn» war das Ensemble auch im luzernischen St. Urban, auf dem Sonnhaldenhof von Brigitte und Thomas Grütter zu Gast. «Die Theateraufführungen, kombiniert mit Gastronomie, ist in dieser Art als Kulturangebot schweizweit einzigartig» sagten die Organisatoren. Bereits zum vierten Mal ist die ganze Crew der Familie Grütter in St. Urban mit von der Partie. In gemütlichem Ambiente in der grossen Scheune, fanden die nota bene angemeldeten 164 Gäste Platz für das feine Nachtessen. Anschliessend begaben sich die Besucher in eine obere «Location», im Moment eine noch leere Heuscheune, für die Vorstellung. Stühle und vor allem Strohballen, luden zum gemütlichen Sitzen ein. Zum Auftakt gaben Brigitte und Thomas Grütter einige Informationen zu ihrem Betrieb, der seit Anfang Jahr als Bio-Knospe eingetragen ist. Vor allem bedankten sie sich bei all den vielen Helferinnen und Helfern. «Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung für uns nicht möglich».

Von verwöhnt bis verliebt

Mit einem schweren Koffer beladen, quält sich die erfolgreiche Musical-Darstellerin Carolin zum Eingang des Bergbauernhofes. Nachdem sie die Nase voll hatte von ihrem hysterischen Manager und ihrem Ehemann, suchte sie Zuflucht in den Bergen. Geplant war ein luxuriöses Wellness-Hotel: Wer zuständig für die «Fehlbuchung» war, bleibe dahingestellt. Der junge, ledige Bergbauer Hubert ist sofort begeistert und nimmt sich, etwas tollpatschig zwar, aber liebevoll der Besucherin an. Er leiht ihr Kleider für die Arbeit im Stall und auch der «Schnaps» ist nicht ohne Wirkung. Das Alpenglühen, unerwartete Gäste und viel Gesang - neben den zum Teil «träfen» Sprüchen - sorgten während der Aufführung für Lacher.

Es gab aber auch eine eindrückliche Szene aus dem Jenseits, in der sich die verstorbene Mutter von Hubert einmischt und die Liebesbeziehung unterbinden will. Der Bauer schaffte es, sich endgültig von der dominanten Frau zu verabschieden. Bekannte Popsongs, Arien und auch Heimatlieder wurden mit Applaus belohnt.

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