Nach E-Bike-Unfall: Pfarrer Jungen findet seinen Zofinger Helferengel

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«Es ist unfassbar, aber am Samstagabend hat sich mein Schutzengel per SMS bei mir gemeldet», sagt Bernhard Jungen. Am Sonntag vor einer Woche hatte der 61-Jährige einen Selbstunfall mit dem E-Bike seiner Frau. Schuld war ein Defekt am Sattel. Jungen blieb in Worb in einem Kreisel verletzt liegen. Eine Frau half ihm, brachte das Velo in Sicherheit und den Verletzten ins Spital. Bernhard Jungen, der sich eine Rippe und den Ellenbogen gebrochen hatte, wusste den Namen der Frau, doch er konnte sie nicht kontaktieren, weil er keinen Telefonbucheintrag fand. Er rief die Redaktion des Zofinger Tagblatts an – und auf den Artikel hin hat sich die Unfallhelferin bei ihm gemeldet.

«Ich bin dankbar und glücklich, dass der Kontakt zu meinem rettenden Engel zustande gekommen ist», sagt er und betont: «Dass jemand sein ganzes Programm auf den Kopf stellt, um einem anderen zu helfen, ist nicht selbstverständlich.»

Mit seiner Unfallhelferin will sich Jungen bald in der Region Zofingen treffen. Der reformierte Pfarrer aus Worblaufen ging vor zwei Jahren in Frühpension. Seither ist er mit Pfarrkollege Tobias Rentsch und ihrer Velo-Bar «Unfassbar» seelsorgerisch unterwegs. Geplant ist, dass sie Ende Juli als Klimabotschafter der Challenge «Join the Journey» des Ökozentrums Langenbruck unterwegs sind. Auf dem Weg von Bern nach Basel ist ein Halt in Aarburg oder Zofingen vorgesehen. «Ich hoffe, dass ich bis dann wieder Velo fahren kann», sagt Bernhard Jungen.

 

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